17 August 2017

Trump & "Deal" war immer nur Mist

Man muss nicht unbedingt im selben Fach wie Trump unterwegs sein, um ihm Gukaufmännisches zu bestreiten, denn seine Deals waren Mix aus Größenwahn, Dilettantismus und Erpressung, wie es allerdings verantwortungsloses Bankenwesen zur Voraussetzung hat.
Wiederholt stellte er Insolvenzanträge und prellte Banken um Milliarden, getreu dem Motto "too big to fail", ohne es zu ändern.
Solche "Deals" auf die Politik zu übertragen, ist schlichtweg Irrsinn, aber es ist ihm daraus kein Vorwurf zu machen, denn dass überhaupt einzelne Menschen über solche Machtmittel verfügen, ist ein intellektuelles Armutszeugnis für die Menschheit als Ganzes - und für die "Eliten" im Besonderen. Nun haben wir alle sein Pokern und Scheitern zu fürchten, denn nicht jeder Scheiternde begnügt sich mit dem Büßerhemd.

13 April 2014

Maulkorb für Lebensmittelkontrollbehörden?

Foodwatch-Presseerklärung: EU-Kommission plant Maulkorb für Lebensmittelkontrollbehörden – Debatte am Montag im Europaparlament

Unter dem Deckmantel einer Verbesserung der Lebensmittelsicherheit bereitet die Europäische Kommission einen „Maulkorb“ für Kontrollbehörden vor: Relevante Informationen könnten demnach nicht mehr an die Verbraucher weitergereicht werden, da laut Gesetzentwurf eine umfassende „Geheimhaltungspflicht“ eingeführt werden soll. Davor hat die Verbraucherorganisation foodwatch gewarnt und die Europaabgeordneten aufgefordert, die geplante Neufassung der EU-Kontrollverordnung in ihrer Substanz zu verändern. Das Europäische Parlament wird an diesem Montag (14. April) in erster Lesung über den Kommissionsentwurf beraten und am Dienstag über seine Position abstimmen.
 „Ein solches Gesetz würde mit Sicherheit dazu führen, dass es künftig weniger Lebensmittelskandale gibt – weil die Öffentlichkeit von den Skandalen gar nicht erst erfahren würde“, kritisierte der stellvertretende foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt.
 Konkret heißt es im Gesetzentwurf der Europäischen Kommission, dass Behörden die Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen nicht publik machen dürfen, wenn dies „den Schutz der geschäftlichen Interessen“ von Unternehmen „beeinträchtigen“ würde. Zwar soll eine Abwägung stattfinden, ob das öffentliche Interesse den kommerziellen Interessen überwiegt – im Zweifel könnten sich die Beamten aus Sorge vor Klagen jedoch immer für die Geheimhaltung entscheiden.
 Der Kommissionsentwurf würde nicht zu mehr, sondern zu weniger Lebensmittelsicherheit führen, kritisiert foodwatch: „Statt durch umfassende Transparenzvorschriften für Behörden den öffentlichen Druck auf die Lebensmittelwirtschaft zur Einhaltung der Gesetze zu erhöhen, soll Schweigen zur ersten Kontrolleurspflicht gemacht werden“, so Matthias Wolfschmidt. „Gammelfleischhändlern und Pferdefleischschiebern wird das Leben damit einfach gemacht.“

 foodwatch forderte EU-Kommission, Europaparlament und den Europäischen Rat auf, bei den anstehenden Trilogverhandlungen umfassende Transparenzpflichten durchzusetzen. Wolfschmidt: „Alle Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen müssen grundsätzlich und unverzüglich publik gemacht werden – am besten mit dem seit mehr als zehn Jahren in Dänemark bewährten Smiley-System. Dieses Konzept muss zum Standard in Europa werden.“

11 März 2014

Samsung schuldet Kunden Millionen

Um den Umsatz anzukurbeln, versprach Samsung zum Jahresende 2013 Käufern von Smartphones Rabatte per "Cashback", also Banküberweisung nach Registrierung nebst Einsendung des Kaufbelegs. So sollte beispielsweise der Käufer eines "Samsung Galaxy Note3" 100 € des Kaufpreises erstattet bekommen. Im Januar kam nichts, im Februar kam eine eMail, in der sich Samsung mit der umfänglichen Prüfung "10-tausender" Cashback-Anträge entschuldigte, die noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde. Inzwischen ist Samsung bereits im dritten Verzugsmonat und muss allmählich mit der Geltendmachung von Verzugszinsen rechnen.

NACHTRAG: Anfang April 2014 traf der Rabattbetrag ein.

05 Januar 2014

Samsung-Smartphone S4 oder Note3 ?

Mit den "Neujahrsrabatten" war das leistungsstärkere Note3 nur noch 50 € teurer als das Galaxy S4 mit bloß 16 GB, dennoch lohnt genaue Abwägung, denn wer hektischer durchs Leben eilt, scheint mit dem S4 besser bedient. Das deutlich größere Note3 lässt sich zwar auf einhändige Bedienung einrichten, aber es liegt unsicherer in der Hand und bindet dadurch einfach mehr Aufmerksamkeit.
Trotzdem passt auch das Note3 so locker ins Jacket wie in früheren Zeiten der schmale Terminkalender und ließe sich mit etwas Übung auch per Sprache steuern.
Auf dem Beifahrersitz, in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Büro und zuhause wäre allemal dem Note3 der Vorzug zu geben. Überwiegt der einhändige Gebrauch, dann eher das S4. (Update-Rezension-20140122)

22 April 2013

Telekom will mit Internet-Traffic Kasse machen

Die Telekom fuhr im Jahr 2012 mit ihren USA-Experimenten das gigantische Defizit von 5,3 Mrd. € ein und versucht nun offenbar, sich diese "strategischen Zukäufe" von ihren Inlandskunden bezahlen zu lassen. So kündigte das Unternehmen jetzt ein neues Tarifsystem an, mit dem Vielsurfer zusätzlich zur Kasse gebeten werden sollen oder nur noch einen geschwindigkeitsreduzierten Datenverkehr geboten bekommen. Das habe sich bei Mobilprodukten "bewährt". Vorerst fehle es allerdings noch an den technischen Voraussetzungen.

22 März 2013

Strompreisbremse ist Wahlkampfschwindel


Mit dem Schlagwort "Strompreisbremse" spielen sich die Minister Peter Altmaier (CDU) und Philipp Rösler Verbraucherschützer auf,  indem sie die ohnehin dürftigen Gewinne aus erneuerbaren Energien beschneiden wollen, während sie die Atomkonzerne UNGEBREMST Gewinne machen lassen. Allein RWE durfte trotz "Rückstellungen" 9,3 Mrd. EURO Gewinn einstreichen und E.ON 4,3 Mrd. € anstatt mehr für die Energiewende leisten zu müssen, die uns auf Dauer die Energiepreise senken würde, denn Erdöl und Erdgas werden allemal teurer.

Seit der EURO-Einführung 2002 stiegen die Strompreise für die Privathaushalte um 66 Prozent, also weit über die allgemeine Inflation hinaus, während die Strompreise für die Industrie inflationsbereinigt nahezu konstant blieben, weil sie durch das Tarifsystem schon immer von den Privathaushalten subventioniert wurden.

Hätten die beiden Minister tatsächlich ein Herz für Einkommensschwache, dann müssten sie für deren steuerliche Entlastung sorgen und die Gewinne der Atomkonzerne limitieren.

Wie die "Strompreisbremse" bislang auf dem Tisch liegt, ist sie allenfalls eine "Energiewende-Bremse".

23 Februar 2013

"Pferdelasagne" - was tun?

Über neue Gesetze lässt sich jederzeit nachdenken, aber auch sie werden nichts bringen, wenn sie nicht angewendet werden, wie es jetzt auf Grundlage des Strafrechts, Lebensmittelrechts und Wettbewerbsrechts möglich wäre:

1. Aufklären, in welchen Stationen der Lieferungskette der Betrug hätte auffallen müssen.
2. Die Akteure bestrafen, wobei es Haftstrafen sein müssten, um Generalprävention zu erzielen.
3. Dem Handel verbieten, die falsch deklarierten Waren aus dem Angebot zu nehmen, stattdessen die Korrekturdeklarierung und den Abgabepreis gebieten.
4. Den Erlös zu Gunsten der Staatskasse einziehen.

Abgabe an "Tafelrunden für Arme"?

Das ist populistisch und näher betrachtet die Menschenwürde von Armen antastend. Ohnehin ist Sozialfürsorge eine Hauptpflicht des Staates mit Verfassungsrang. Wenn kirchliche und sonstige Organisationen die staatliche Sozialarbeit ergänzen möchten, so sollten/müssten sie es aus den Mitteln ihrer Zuwender tun, prinzipiell aber nicht des Staates.

14 Dezember 2012

ÖkoDAX - Etikettenschwindel oder das Ende einer Hoffnung?

Frankfurt am Main (Deutschland), 14.12.2012 – Überschattet von den Diskussionen um die Maßnahmen zur Rettung des Euro feierte eine junge Pflanze der Deutschen Börse Mitte des Jahres 2012 ihr fünfjähriges Jubliäum: Der Aktienindex ÖkoDAX. Er wurde am 4. Juni 2007 ins Leben gerufen, besteht aus den Aktien von zehn deutschen Unternehmen, die im Bereich der Erneuerbaren Energien tätig sind, und zog durch einen rasanten Kursanstieg die Aufmerksamkeit auf sich: Innerhalb von nur drei Monaten stieg er von 100 auf fast 800 Punkte. Dann kam die Finanzkrise und dämpfte die hohen Erwartungen.
Am 26. November 2012 sank der Kursindex des ÖkoDAX auf ein Allzeit-Tief von 42,39 Punkten und damit noch tiefer, als im Frühjahr von Analysten befürchtet worden war. Einer der größten Verlierer ist ausgerechnet ein Neuzugang: Das in den Niederlanden ansässige Unternehmen 3W Power - eine Umfirmierung von AEG Power Solutions, die u.a. Wechselrichter für Photovoltaik herstellt. Die Aktie von 3W Power verlor seit ihrem Eintritt beim ÖkoDAX am 18. Juni 2012 rund die Hälfte ihres Wertes, der ÖkoDAX selbst büßte im gleichen Zeitraum rund ein Drittel ein.
Mit dem Begriff „Öko“ im Sinne von ökologisch oder umweltfreundlich hat der Aktienindex allerdings wenig zu tun. Eine inhaltliche Prüfung etwa auf ökologische Verträglichkeit findet nicht statt. Aufnahmekriterien sind ausschließlich die Zugehörigkeit zu einer Branche, die Notierung im Prime Standard - dem Börsensegment der Frankfurter Wertpapierbörse mit den höchsten Transparenzstandards - und die knallharten Zahlen des Börsengeschäfts. Kriterien der Nachhaltigkeit, wie sie etwa der US-amerikanische Dow Jones Sustainability Index oder der Natur-Aktien-Index verwenden, werden nicht berücksichtigt.
Viele Mitglieder des ÖkoDAX waren verstärkter Konkurrenz seitens asiatischer Unternehmen ausgesetzt oder wurden aufgekauft. So wurde die Windenergiefirma REpower Systems, deren Aktie beim Start des ÖkoDAX 134 Euro gekostet hatte, im Jahre 2011 von dem indischen Windturbinenhersteller Suzlon Energy übernommen. Solarworld, Aktie des Jahres 2004 und von Anfang an Mitglied im ÖkoDAX, notierte zunächst mit einem Kurs von 31,22 Euro und stieg im Jahre 2007 auf 44,50 Euro. Das Photovoltaikunternehmen machte im November 2008 mit einem Vorschlag zur Rettung des Autobauers Opel Schlagzeilen. Nach einer Analyse des Handelsblattes vom Januar 2010 ging die SolarWorld-Aktie durch ihren Börsengang als beste Aktie der vorangegangenen 10 Jahre hervor. Im November 2012 landete sie - teilweise infolge der chinesischen Konkurrenz - ebenfalls auf einem historischen Tief von 0,93 Euro.
Das Hamburger Unternehmen Conergy gehört ebenfalls seit Beginn zum ÖkoDAX. Urspünglich war der Konzern in drei Bereichen der erneuerbaren Energien aktiv, musste aber im Laufe der Jahre verschiedene Geschäftsaktivitäten aufgeben bzw. Firmen verkaufen. Der Aktienkurs lag zunächst bei 97,89 Euro, war aber bis Januar 2010 auf 4,66 Euro gesunken. Im Juli 2012 hatte die Aktie mit rund 15 % im ÖkoDAX den höchsten Anteil und bestimmte den Kurs dieses Index wesentlich mit. Der mittlere Aktienkurs lag im ersten Halbjahr 2012 bei 0,47 Euro. Für den 18. Dezember 2012 wurde eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, da sich durch die Verluste der Wert des Grundkapitals halbiert habe.

19 April 2012

Portable Festplatten mit USB 3

Western Digital WDBACX0010BBK My Passport Essential SE 1TB externe Festplatte, 6,4 cm (2,5 Zoll) mit USB 3.0 ab 119,- € HD-Preise scheinen wieder zu sinken. >> www.unsere.de/festplatten.htm

08 Januar 2012

Neue Tablet PC kommen ab Februar - kaum besser

Was an Tablet-PCs zur Zeit auf dem Markt ist, hat technisch betrachtet überwiegend schon mehr als ein Jahr auf dem Rücken. Dank großer Nachfrage konnten sich die Hersteller anstelle von Produktentwicklung gut ausruhen und kamen dem Kunden allenfalls preislich etwas entgegen. Große Innovationen sind auch jetzt nicht in Aussicht, aber es mehren sich die Zeichen, dass ab Februar zumindest nachgebesserte Tablet-Versionen auf den Markt kommen. So kündigte Motorola zwei neue Tablet-PC Xoom an, ein 10,1-Zoller und einen 8,2-Zoller. Wer kann: Abwarten macht Sinn, denn die heutige Gerätegeneration wird erst in Konkurrenz mit den Nachfolgern preislich einbrechen, denn was uns heute mit 500 € in den Regalen glänzt, ist im Leistungsvergleich zu Note- und Netbooks allenfalls 250 € wert.

08 Dezember 2011

Aldi: Tablet-PC binnen fünf Minuten ausverkauft

von redaktion am Do 8. Dez 2011, 23:53

Aldi brauchte nur wenige Tage die Werbetrommel zu rühren, schon war das "Medion Lifetab P9514" in genügend Gazetten, um scharenweise Kaufwillige in die Filialen zu locken. Fünf Minuten nach Ladenöffnung waren die Dinger ausverkauft. Auch in abgelegeneren Filialen.
Nach Gesetzeslage wird der Discounter vermutlich noch nachliefern müssen.
§ 5 UWG >> http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__5.html

Das Preis-Leistungsverhältnis des "Lifetab" ist mit 399 € deutlich besser als beim I-Pad von Apple, der mit gleicher Speichergröße, aber mit weniger Ausstattung und Anschlussmöglichkeiten ca. 720 € kostet.

Auf die technischen Details braucht hier nicht näher eingegangen zu werden. Das findet sich rasch auf den Webseiten der Fachpresse. Hier nur so viel: Tablet-Computer sind im Vergleich zu Netbooks noch immer überteuert und technisch unausgereift, zumal man (vor allem beim I-Pad) den Eindruck hat, dass Anschlussmöglichkeiten für echte Massenspeicher künstlich zurückgehalten werden, um die selbe Kundschaft mehrfach zur Kasse zu bitten. - Das wird sich ändern.

02 Dezember 2011

ALDI-PC: Medion Akoya P5330D

Der Medion Akoya P5330D kam am gestrigen 1.12.2011 für 549,- EURO in die ALDI-Nord-Filialen und traf offenbar den Publikumsgeschmack, denn nach wenigen Stunden in den zentralen Filialen Berlins ausverkauft, fanden wir in einer abgelegenen Filiale das letzte Exemplar.

Intel Core i5-2320 mit 4 Kernen und 3 GH +Turbo,
64-Bit-Version von Windows 7 Home Premium,
USB 2 und USB 3, HDMI, Kartenleser,
2 GB Festplatte, 4 GB Arbeitsspeicher,
kabelgebundene Tastatur und Kabelmaus, ...

Alles schön flott, aber schade, dass sich die Anschlüsse für die externen ALDI-Festplatten neu angeordnet wurden, jetzt also die älteren Festplatten nicht mehr passen. Der treue Aldi-Kunde wird überrascht sein - und erwartet jetzt einen Adapter.

29 Oktober 2011

Video-Cam: Sony HDR-CX130

Full HD Camcorder, 1920x1080/50p, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Bildstabilisierung, Exmor R Sensor, bildstabilisiert, schwarz, Weitwinkel 29,8 mm, 30-fach optischer Zoom, 40-fach Nachzoom, 350-fach digitaler Zoom, EUR 339,99
  • Diskussionen.de
  • 10 Oktober 2011

    Bei Festnetztelefonen wird die Innovation verschlafen

    Während die Mobiltelefonsparte mit Innovation konkurriert, döst die viel ältere Sparte der Festnetztelefone technisch vor sich hin, formt allenfalls die Plastikgehäuse um. Solche Vernachlässigung eines noch immer großen Marktes ist verblüffend. Immerhin brachte Siemens jetzt mit dem Gigaset SL910 DECT ein Festnetztelefon auf den Markt, das wie ein Smartphone aussieht, Touchscreenfunktionen hat, aber nicht annähernd den technologischen Anschluss schafft, obwohl teurer (150 bis 170 €).
    Andererseits könnten wir gut und gern auf die Weiterentwicklung der Festnetztelefone verzichten, zumal die eigentliche Anforderung lautet, dass Mobiltelefone endlich auch die Arbeit von Mobilteilen am Festnetz verrichten können. Diese Technik ist längst vorhanden, wird in "mobilfunkbasierten Festnetzverträgen" auch angeboten, aber künstlich abgespeckt, denn die Branche möchte den Verbraucher noch ein Weilchen doppelt abkassieren, für das Handy und für das Festnetz. - In Zukunft weniger Jahre wird das Vergangenheit sein, sobald die Mobiltelefonie die künstlich überhöhten Preise nicht mehr durchsetzen kann.
  • Diskussionen.de
  • Kaufempfehlung: Sony HX9VN Digitalkamera

    Sony HX9VN Digitalkamera: 16 Megapixel, 16-fach opt.Zoom, 7,5 cm (3 Zoll) Display, 24-mm-Weitwinkel, 3D-Funktion, Panoramafunktion, Full-HD-Videoaufnahme
    goldfarben ca. 292,- €, schwarz ca. 285,- €

    Gutes Handling, gute Verarbeitung, lichtstarke und farbechte Fotos und Filme. Ein Allrounder im Taschenformat.
  • Digitalkameras
  • 08 Oktober 2011

    Preisgünstige Camcorder

    JVC GZ-HM30BEU Full HD Camcorder (SD Karte, 40-fach optisch, 70-fach digital Zoom, 6,9 cm (2,7 Zoll) Display, HDMI Kabel) EUR 175,02

    Aiptek, AHD H23 Full HD Camcorder (7,6 cm (3,0 Zoll) Touchscreen Display, SD Kartenslot, 23-fach opt. Zoom, HDMI, USB 2.0) EUR 194,95

    Sony DCR-SX45EB SD Camcorder (60-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Display, bildstabilisiert) schwarz EUR 185,89

    Canon LEGRIA FS 406 SD-Camcorder (SDXC/SDHC/SD-Slot, 37-fach optischer Zoom, 6,7 cm (2,7 Zoll) Display, bildstabilisiert) blau EUR 200,98

    Samsung HMX-Q10 Full HD Camcorder (10-fach opt. Zoom, 6,85 cm (2.7 Zoll) Display, Touchscreen, bildstabilisiert) schwarz EUR 190,00

    Medion Life Full HD Camcorder X47023 (5 Megapixel, 23-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Touchscreen Display, bildstabilisiert) schwarz EUR 189,00

  • Camcorder
  • 04 Oktober 2011

    Full HD Camcorder

    MEDION® LIFE® X47023 Full HD Camcorder mit Touchscreen (MD 86423) 5.0 Megapixel, 23-fach optischer Zoom, 120-fach digitaler Zoom, Elektronischer Bildstabilisator, Full HD Videoauflösung, 7,6 cm / 3.0" Touchscreen Display. Zeitlupe und Bewegungsmodus 189 € + Versandkosten

    26 Juni 2011

    Multifunktionsgeräte und Anforderungsprofil

    Unter Multifunktionsgerät wäre eigentlich zu verstehen, dass es Scanner, Drucker, Fotokopierer, Telefon, Anrufbeantworter und Fax-Funktionen einschließlich Speicherung kombiniert. Das Ergebnis im Recherchebereich bis 600 Euro fand erstaunlicherweise nichts, was diese Komplexität aufweist. Allenfalls das "Brother Multifunktionscenter MFC-990CW" zu Preisen ab 250 €, aber mit dem Eindruck der Minderwertigkeit und Kritik an deftigen Druckpreisen.
    Die nachstehend gelisteten Multifunktionsgeräte lassen an Komplexität zumeist Telefon und Anrufbeantworter vermissen.
    Wichtig bleibt die Speicherfunktion, um am PC zu entscheiden, welche eingehenden Faxe überhaupt den teuren Druck lohnen.

    Stichwortsuche >> "Multifunktionsgeräte", "Multifunktionsdrucker", "Multifunktionscenter"

    Auf den ersten Blick zeigt sich der Markt von Multifunktionsgeräten übersichtlich, falls sich die Recherche auf die aktuellsten Modelle beschränkt. Komplizierter wird es, wenn im Detail geprüft wird, ob die "Neuen" überhaupt den Preisverfall älterer Modelle technisch rechtfertigen, also nicht doch der Griff in das Resteregal richtiger wäre. Und noch komplizierter wird es, wenn der oftmals schlecht dokumentierte Energieverbrauch und vor allem die Druckkosten einbezogen werden, denn alle Hersteller scheinen dort ihr Hauptgeschäft machen zu wollen.

    "4 in 1" Tinten-Technik Scan+Druck+Fax+Kopie

    HP Officejet 4500 Multifunktionsgerät mit Fax unter 75 €, aber mit durchwachsenen Kritiken

    Canon PIXMA MX360 Multifunktionsgerät ab 80 €

    Canon PIXMA MX420 Multifunktionsgerät ab 120 € incl. Fax-Speicherung

    Brother MFCJ415WG1 Multifunktionsgerät ab 129 €

    Brother MFC-5890CN Multifunktionsgerät ab 137 €

    Epson Stylus Office BX625FWD WiFi-Multifunktionsgerät ab 152 €

    HP Officejet 6500 Wireless Multifunktionsgerät ab 155 €

    HP Officejet Pro 8500A Wireless Multifunktionsgerät ab 175 € (Vorgängermodell)

    HP Officejet Pro 8500A Plus Wireless Multifunktionsgerät ab 245 € mit überflüssigem AppStore


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    Samsung SCX-4623F Multifunktionsgerät ab 150 €

    Samsung SCX-4623FN Laser Multifunktionsgerät ab 190 €

    HP LaserJet Pro M1212NF Lasermultifunktionsgerät ab 198 €

    Samsung SCX-4824FN Multifunktionsgerät ab 243 € 600 x 600 dpi

    Samsung SCX-4828FN MFP laser 4in1 ab 249 € 1.200 x 1.200 dpi

    Brother MFC-7840W 4 in 1 Multifunktionslaserdrucker ab 370 €

    Samsung SCX-5530FN Multifunktionsgerät ab 500 € durchwachsene Kritik

    allgemeiner >> Drucker

    Die 3D-Fernseher und danach

    Zunächst der Blick auf die Preisentwicklung: Kaum ein Jahr nach Markteinführung der neuen 3D-Fernsehtechnologie sind inzwischen die ersten 32-Zoll-3D-Fernseher für unter 600 EURO zu haben. - Nun fehlt halt noch, was anzuschauen wäre, denn es soll Leute geben, die Streifen wie "Avatar" nach 3 Minuten langweilen.

    Insgesamt überzeugen mich die 3D-Fernseher ohnehin nicht, denn die Dreidimensionalität verträgt sich nur schlecht mit den Grenzen von Bildschirmen, je weniger sie unser Gesichtsfeld füllen.
    Die Zukunft wird sein, dass neben den alten Formaten eine Zimmerwand zur Bildschirm- bzw. Projektionsfläche wird und alternativ dazu, dass sich die beiden Bilder auf Bildschirm-Brillengläser verteilen, die das gesamte Gesichtsfeld abdecken; zwecks zunächst tonaler Ergänzung ein Helm, wie es ihn schon in Filmen oft gab, möglicherweise mit Impulsgebung für Gehirnbereiche - mit entsprechenden Manipulationsrisiken für den Menschen.
    msr >> Diskussion

    27 März 2011

    Panasonic Videokameras

    Panasonic HDC-TM900EGK Full HD Camcorder (32 GB int. Flashspeicher, 12-fach opt. Zoom, 8,8 cm (3,5 Zoll) Display, Bildstabilisator, 3D kompatibel) EUR 1.018,00
    Panasonic HDC-SD909EGK Full HD Camcorder (SD-Kartenslot, 12-fach opt. Zoom, 8,8 cm (3,5 Zoll) Display, Bildstabilisator, 3D kompatibel) EUR 899,00
    Panasonic VW-CLT1E-H 3D-Vorsatzlinse für SD909/99/800, TM900/99 und HS900 EUR 284,48

    Panasonic HDC-SD99EG-K Full HD Camcorder (SD-Kartenslot, 21-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Bildstabilisator, 3D kompatibel) EUR 552,84
    Panasonic HDC-SD800EGK Full HD Camcorder (SD-Kartenslot, 12-fach opt. Zoom, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Bildstabilisator, 3D kompatibel) EUR 678,28

    Panasonic HDC-SD80EG-K Full HD Camcorder (SD-Kartenslot, 34-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2.6 Zoll) Touch-Display, Bildstabilisator) EUR 395,00
    Panasonic HDC-SD80EG-R Full HD Camcorder (SD-Kartenslot, 34-fach opt. Zoom, 6,7 cm (2.6 Zoll) Touch-Display, Bildstabilisator) EUR 389,80
    Panasonic HDC-SD66EG-K HD Camcorder (SD-Kartenslot, 25-fach optischer Zoom, 6.9 cm Display, Bildstabilisator, mini-HDMI, USB 2.0) EUR 472,11

  • Diskussionen.de
  • 05 März 2011

    TablePC-Preisrecherche

    Apple iPad 16GB (24,69cm (9,7"), 1GHz, Wifi, Bluetooth) EUR 447,66
    Apple iPad 32GB (Web Tablet, 1Ghz, Wifi, Bluetooth) EUR 499,00
    Apple iPad 24,6 cm (9,7 Zoll) Tablet 64GB WIFI EUR 599,00
    Apple iPad 64GB (24,6cm (9,7"), 1GHz, Wifi, 3G, Bluetooth) EUR 748,00

    Motorola Xoom Tablet (25,7 cm (10,1 Zoll) HD-Touchscreen, Wifi, 3G, Android 3.0, Dual-Core Prozessor) EUR 699,95

    Samsung Galaxy Tab (17,8 cm (7 Zoll) Touchscreen, Android 2.2, WLAN, HSDPA, Videotelefonie) Tablet
    EUR 440,00

    ARCHOS 10.1 8GB Internet Tablet 25,6 cm (10.1 Zoll) ( Kapazitiv-Multitouch Display, Android, 360° Lagesensor) EUR 280,12

    Asus EeeSlate EP121-1A013M 30,1 cm (12,1 Zoll) Tablet-PC (Intel Core i5 470UM, 1,3GHz, 4GB RAM, 64GB SSD, Intel GMA 4500 HD, Win7 HP) EUR 999,00

    01 Juli 2009

    LG Hannover: AWD ist nicht "unabhängig"

    Für Vermögensverwaltungen und tatsächlich freie Finanzberater war es schon immer ein Ärgernis, wenn im Wettbewerb einige Unternehmen für sich "Unabhängigkeit" in Anspruch nahmen, die den umworbenen Kunden gegenüber ihre "strategischen Kooperationen" nicht als Interessenkonflikt eingestehen.

    In Anbetracht der Unsummen, die solche Unternehmen in ihre falschen Werbeaussagen investieren, lässt sich das Prozessrisiko einer Klage wegen unlauteren Wettbewerbs erahnen - und eigentlich wären die Aufsichtsbehörden zu effektivem Einschreiten mit Signalwirkung verpflichtet.

    Nun entschloss sich doch noch ein Wettbewerber zur Klage und mit Erfolg: Das Landgericht Hannover gab der klagenden DVAG recht und urteilte, dass AWD nicht mehr mit dem Begriff "Unabhängigkeit" werben darf.

    Ob sich AWD geschlagen gibt oder Rechtsmittel einlegt, ist zwar noch offen, aber wenn das Urteil gut begründet ist und aus dem Streit nicht zum "Geschäft" zwischen den Kontrahenten wird, dürfte das Präjudiz bestätigt werden.
    Für die erforderliche Signalwirkung wäre es sogar gut, wenn es in der Gerichtshierarchie wenigstens noch eine Etage höher ginge.

    Markus Rabanus >> Diskussion

    25 Mai 2009

    OLG untersagt ungenaue "Freiminuten"-Werbung

    OLG Düsseldorf untersagt Tele2 GmbH Werbung mit dem Slogan „Als Startgeschenk erhalten Sie von uns 180 Freiminuten.“

    Der 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts hat dem beklagten Telekommunikationsunternehmen Tele2 GmbH untersagt, mit der Angabe „Als Startgeschenk erhalten Sie von uns 180 Freiminuten“ zu werben. Nach Überzeugung des Senats ist die Werbung irreführend, weil das Unternehmen keine „echten Freiminuten“ gewähre, sondern lediglich eine Gutschrift von 4,18 Euro. So wäre bei dem von der Beklagten angebotenen Mobilfunktarif das „Startgeschenk“ bei Anrufen in Mobilfunknetze bereits nach 21 Minuten verbraucht gewesen.

    Die Deutsche Telekom AG hatte gegen die Tele2 GmbH geklagt, weil das beklagte Unternehmen mit der genannten Formulierung geworben hatte. In einer Fußnote der Anzeige war darauf hingewiesen worden, dass die Freiminutenangabe sich auf Ferngespräche im Festnetz beziehe.

    Das Landgericht Düsseldorf hatte die Beklagte bereits in erster Instanz am 8.2.2008 zur Unterlassung einer derartigen Werbung verurteilt. Die Berufung der Beklagten vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf blieb ohne Erfolg. Der 20. Zivilsenat hat sich der Auffassung des Landgerichts angeschlossen und einen Unterlassungsanspruch des klagenden Konkurrenten bejaht, weil die Werbung irreführend sei (§ 8 Abs. 1, § 3 Abs. 1, § 5 Abs. 1 Nr. 2 Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb). Die Werbung erwecke den unzutreffenden Eindruck, dass der Kunde einschränkungslos 180 Minuten in alle Netze telefonieren könne, ohne dass Telefonkosten anfielen. Tatsächlich könnten die Kunden mit dem „Startgeschenk“ jedoch bei Auslands- oder Mobilfunkgesprächen nur wesentlich kürzer telefonieren, in Mobilfunknetze nur 21 Minuten. Im Kern werde daher mit einer Gutschrift von 4,18 Euro und nicht mit Freiminuten geworben. Auch der Hinweis in der Fußnote ändere hieran nichts, weil schon die blickfangmäßige Werbung objektiv unrichtig gewesen sei. Außerdem verwirre die Fußnote mit der weiteren Formulierung „Die Freiminutengutschrift kann auch zu anderen Zeiten und Zielen genutzt werden“ und verstärke sogar noch die Irreführung.

    Der 20. Zivilsenat des Oberlandesgerichts hat nicht die Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen. Die Beklagte kann binnen einen Monats gegen die Entscheidung Nichtzulassungsbeschwerde einlegen.

    Die Entscheidung ist in etwa zwei Wochen im Internet unter www.nrwe.de abrufbar.
    Urteil vom 19.5.2009, Aktenzeichen I-20 U 77/08,
    Vorinstanz: Landgericht Düsseldorf, Urteil vom 8.2.2008, Aktenzeichen 38 O 143/06
    Düsseldorf, 25.5.2009 Pressemitteilung Nr. 13/09

    KOMMENTAR

    Die Klage der Telekom AG ist angesichts ihres eigenen Tarif-Dschungels ein Treppenwitz

  • Diskussion
  • 21 Mai 2009

    Gläubiger beschließen Aus für Hertie

    Essen (Deutschland), 21.05.2009 – Die Gläubigerversammlung Hertie hat am Mittwoch in Essen mit absoluter Mehrheit von 84 Prozent der Schuldforderer beschlossen, die 54 Warenhäuser des insolventen Kaufhaus-Konzerns zum Jahresende zu schließen. Der Insolvenzverwalter Biner Bähr gab dem Eigner Dawnay Day die Schuld. Dieser wolle die Geschäftsräume einzeln vermieten und habe eine Senkung der Raummieten ausgeschlossen. Dies waren neben einem geeigneten Investor notwendige Bedingung für eine Finanzspritze gewesen.

    In den Fällen der ebenfalls angeschlagenen Konzerne Karstadt AG und Kaufhof signalisierte der ebenfalls angeschlagene Investor Arcandor Kaufinteresse und lud auch Metro AG sowie den Deutschlandchef von Goldmann Sachs zu einem Kaufhausgipfel für den kommenden Donnerstag ein. Es steht offenbar eine grundlegende Verschiebung in der Kaufhauslandschaft ins Haus.

  • Diskussionen.de
  • 03 Mai 2009

    Unsichere Konjunktur-Prognosen

    War zu Beginn des Jahres noch von einem Wirtschaftsrückgang um 1 bis 2 Prozent die Rede, so geht die Bundesregierung inzwischen von 6 Prozent aus und prophezeit für 2010 eine Rückkehr ins Wachstum mit 0,5 Prozent.

    Demgegenüber geht die EU-Kommission in ihrer jüngsten Prognose davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2010 um 0,2 und 0,3 Prozent schmälere.

    Als ich die ersten Prognosen hörte ("ein bis zwei Prozent"), glaubte ich sie zwar nicht, denn die Infos über die "Finanzkrise" zeigten schon eine Dimension des Misswirtschaftens an, die viel stärker auf die Wirtschaft durchschlagen musste, weil die Großunternehmen offenbar viel höhere Kreditkapitalquoten haben als es kleineren Betrieben möglich wäre, folglich auch stärker vom permanenten Wachstum abhängig sind, obwohl die Gewinne über viele Jahre gut waren, aber im Wettbewerb um Kapitalrenditen übermäßig ausgeschüttet wurden, nicht konsolidierten. Es ist eben so, dass wer schon sieben Prozent mehr braucht, weil das der Schuldzins ist, konjunkturanfälliger ist als das eigenkapitalisierte Unternehmen.

    Für ein gesundes Unternehmen und auch für eine gesunde Volkswirtschaft dürfte es ansonsten kaum problematisch sein, wenn Wachstum ausbleibt oder die Umsätze/Gewinne rückläufig sind. Je danach, wie monopolisiert die kreditfinanzierten Wirtschaftsbereiche sind, desto mehr schlägt allerdings die Krise der Kranken auf die Gesunden durch, denn dann können die Gesunden nicht den Markt der Kranken übernehmen, weil die unrückzahlbaren Kredite inzwischen "systemisch" sind und nicht umgekehrt durch haftendes Eigenkapital übernommen werden können, ohne dass sich die Gesunden übernehmen.
    Gesundung der Wirtschaft würde Konkurse maroder Unternehmen voraussetzen. Damit lässt sich nicht Wahlkampf machen.
    Aber die "Rettungsschirme" sollten so konstruiert sein, dass sie den Aufschlag weicher machen, nicht nur die Landung hinauszögern oder zu verhindern versuchen, denn der Höhenflug von Renditeansprüchen gehört nicht nur abgebrochen, sondern auch nicht wiederholt.

    Notenbanken und Geschäftsbanken

    Japans Notenbank beließ die Leitzinsen bei 0,1 Prozent, die EZB wird womöglich auf 1 Prozent runter, die US-Leitzinsen liegen seit Dezember 2008 bei nahezu Null, was inflationsbereinigt einen Bonus auf Schuld bedeutet, hilft den Banken, wenn sie denn brauchbare Pfande zu bieten haben, aber verbesserte die amerikanischen Wirtschaftsdaten nicht, wobei nur sicher scheint, dass es ohne Leitzinstief noch schlimmer stehen könnte.

    Und änderten sich die Banken? Nach kurzem Machtkampf verlängerte Ackermann um drei Jahre nebst seiner Geschäftspolitik "25 Prozent Rendite trotz Krise".

    "Ganz toll, mutiger Mann, über die Schelte durch Bundespräsident und Päpste erhaben", werden nun wieder einige denken, die das Denken auch nach der Finanzkrise nicht lernten, denn wer als Bank solche Gewinnziele hat, hat an soliden Bankgeschäften zu wenig Interesse.

    So kommt es, dass seine Filialdeppen anrufen, ob Interesse an diesem oder jenem Derivat bestehe, anstatt einfach mal zu sagen: "Sie haben alle Kredite pünktlich zurückbezahlt. Offenbar funktioniert Ihr Geschäft. Wir würden uns wünschen, Sie bauen Ihre Dächer aus, modernisieren die Häuser, weiten Ihr Kerngeschäft aus - mit unseren Hypotheken!"

    Nichts dergleichen. Stattdessen nur Zockergeschwätz. Trotz Finanzkrise.

    Nein, die Banken sind noch blöder geworden. So bestand vor einigen Wochen eine der führenden Immobilienfinanzierer darauf, dass ein Grundschuldeintrag gelöscht wird, weil der Kunde die Grundschuld abbezahlt hatte. Der Kunde hatte angeboten, die Eintragung zu belassen, damit bei eventuellem Kreditbedarf die erheblichen Eintragungskosten gespart werden können, falls die eingetragene Bank konkurrenzfähig offeriere.

    Die Abweichung vom Schema ist keine Kunst von Bürokraten, denn das sind sie allen Vorstellungen zuwider, die naive Bewunderer von unseren Großzockern haben.

  • Diskussionen.de
  • 30 Januar 2009

    "Hypo Real" Desaster

    Die Banker der "Hypo Real Estate" betteln den Staat um weitere 10 Mrd. Euro und können "in diesen Zeiten nicht ausschließen", dass es noch mehr brauchen wird. Niemand kann mit solchen Ansagen bei Banken Kredit bekommen, aber die Banken beim Staat, und beim Wetterbericht der GEZ-Anstalten heißt es: "Dresdner Bank - die Beraterbank", nicht etwa "Pleitebank" oder "Bad Bank".
    Nichts hat sich geändert. Der Bankraub geht weiter. Zwar längst keine Anrufe mehr bei mir, denn es könnte day after publik werden, aber bei Mandanten, den Begriff "Derivate" vermeidend, dafür noch mehr schwafelnd vom "komfortablen Sicherungspolster", als seien 40 Prozent Kursschwankung für Papierwerte jemals untypisch gewesen.
    Die Frage lautet: Können die Banker überhaupt anders? Eine Umstrukturierung des Geschäfts von Kurzläufern auf Langfristen ist besonders in der Krise schwierig, zumal bei aller Deflation infolge von Nachfrageeinbruch und Überproduktion eben doch Pleiten und Inflation drohen, also jede langfristige Kapitalvergabe verleidet. Bei drohender Inflation ist die Kreditaufnahme für die Unternehmen viel attraktiver, machen die fetten Renditeversprechen auf emittierte Pfandbriefe billiger. Und trotzdem tun sie sich mit der Vermarktung schwer, denn die Risiken von Inflation und Insolvenz sind schon zu groß geworden. Deshalb bleibt der Finanzmarkt kurzatmig.
    Pumpwirtschaft
    Der Staat fördert dieses kurzfristige Sein z.B. mit der "Abwrackprämie", die dem Grunde nach eine Prämie auf Kredite für die Neuanschaffung von Autos ist, die der Verbraucher (noch) gar nicht braucht, ihn in die Abhängigkeit und Privatinsolvenz lockt, nicht aber in die Konsolidierung. Unverdrossen wird die "Wirtschaft auf Pump" propagiert, wobei zwar zwischen produktiven und konsumptiven Ausgaben zu unterscheiden lohnt, aber letztlich führt jede Pumpwirtschafterei zum Verlust an Verantwortlichkeit, zum Verlust an wirklichen Unternehmern und zum Stellenpool für Spinner, die ihre Netzwerke managen, ohne Verantwortung für die Firmen. Die Manager sind die eigentlichen "Ich-AGs" des postkapitalistischen Wirtschafts- und Politiksystems.
    Politische Unruhen
    Hunderttausende demonstrieren derweil in Paris gegen die "Konjunkturpakete", in Island wurde die Regierung wegdemonstriert, in Irland, wo die Leute keine Lust verspürten, irgendwann der EU heim zu zahlen, was man von ihr für den Boom erhalten hatte, brechen die Kartenhäuser zusammen. Sogar der Schweiz geht es schlecht, weil die Abkasse unterschlagener Steuern den dortigen Bankern nicht reichte und auch sie der Sucht nach Geld aus dem Geld frönten.
    Wie ändern?
    Das ist eine Frage des Steuersystems, wenn die Arbeit zu hoch besteuert wird, Kapitalerträge zu niedrig besteuert werden und sich verflüchtigen dürfen.
    -markus rabanus- >> Diskussion

    13 November 2008

    Nein zur "Verschrottungsprämie"

    SPD und CDU überlegen, ob sie durch eine "Verschrottungsprämie" für Altfahrzeuge die Bürger zum Neuwagenkauf animieren wollen.
    Das ist umweltpolitischer Wahnsinn, denn was neuere Fahrzeuge an Umweltschäden einsparen würden (wenn überhaupt), kann mit dem aktuellen Fahrzeugangebot nicht ausgleichen, was sie durch ihre unnötig vorfristige Produktion an Ressourcenverbrauch und Umweltschäden bewirken.
    Außerdem werden die Bürger durch Neuwagenkäufe zur Verschuldung animiert, in noch stärkere Abhängigkeiten von Abhängigkeiten gebracht. Das führt zur Entmündigung der Bürger und ist unsozial.
    Wer der Rezession begegnen will, darf nicht die Kreditblasen vergrößern, denn die geplatzten sind schon riskant genug. Stattdessen muss die Wirtschaft in gleichem Maße konsolidiert wie umgebaut werden:
    Das richtige Konjunkturprogramm wären staatliche Investionen für Infrastruktur, Alternativenergie, Bildung, Kultur, Naherholung und Wohnungswirtschaft = für die Bürger bezahlbare und erlebbare Dinge.
    Das richtige Konjunkturprogramm wäre eine Reform des Arbeitszeit- und Lohnsteuerrechts mit dem Ziel besserer Verteilung auf möglichst alle Erwerbsfähigen. Dazu müsste zum Beispiel die "Leiharbeit" teurer sein als das ordentliche Arbeitsverhältnis. Das aber kann die Leiharbeiterschaft mangels gewerkschaftlicher Kraft nicht schaffen, weshalb der Staat für die Leiharbeit höhere Löhne als für die ordentlichen Arbeitsverhältnisse vorschreiben sollte.
    -msr- >> Diskussion

    12 September 2008

    BGH zum "Schwarzhandel" mit Bundesligakarten

    Nr. 170/2008 Der u.a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte gestern darüber zu entscheiden, ob der Hamburger Sportverein (HSV) verhindern kann, dass von ihm nicht autorisierte Händler Eintrittskarten für Heimspiele des HSV anbieten.

    Der HSV vertreibt die Eintrittskarten in autorisierten Verkaufsstellen, nach telefonischer Bestellung und über das Internet. Nach Nummer 2 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für den Kartenverkauf sagt der Erwerber verbindlich zu, die Eintrittskarte(n) ausschließlich für private Zwecke zu nutzen. Die Beklagten bieten gewerblich im Internet Karten für Fußballspiele – auch für Heimspiele des HSV – an, wobei die Preise regelmäßig erheblich über dem offiziellen Verkaufspreis liegen. Sie erwerben die Karten entweder direkt vom HSV, ohne sich als kommerzielle Anbieter zu erkennen zu geben, oder von Privatpersonen. Der HSV hat den Kartenhandel der Beklagten als wettbewerbswidrig beanstandet. Das Landgericht Hamburg hat der Unterlassungsklage des HSV stattgegeben. Das Oberlandesgericht Hamburg hat dieses Urteil bestätigt.

    Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der HSV den Beklagten den Handel mit den Eintrittskarten nur teilweise untersagen lassen kann. Er muss es nicht hinnehmen, dass die Beklagten von seiner Vertriebsorganisation Karten zum Zwecke des Weiterverkaufs beziehen. Er kann den Beklagten aber nicht den Handel mit Eintrittskarten verbieten, die sie von Privatpersonen erworben haben.

    Im autorisierten Vertrieb des HSV können die Beklagten die Karten nur kaufen, wenn sie über ihre Wiederverkaufsabsicht täuschen. Beim Erwerb der Karten von der Verkaufsorganisation des HSV gelten für die Beklagten – unter den vorliegenden Umständen – dessen AGB. Der HSV hatte den Beklagten seine AGB im Zuge einer Abmahnung unter ausdrücklichem Hinweis darauf übersandt, dass eine Abgabe von Karten an Wiederverkäufer ausgeschlossen sei. Es steht dem HSV – so der BGH – frei, einen Kartenverkauf an gewerbliche Kartenhändler abzulehnen. Gegen die Wirksamkeit der entsprechenden Klausel in den AGB bestünden keine Bedenken. Bei dem – in der Absicht des Weiterverkaufs erfolgenden – Erwerb der Karten durch die Beklagten oder ihre Mitarbeiter handele es sich um einen unlauteren Schleichbezug, zu dessen Unterlassung die Beklagten wettbewerbsrechtlich verpflichtet seien.

    Erwerben die Beklagten über Suchanzeigen in Sportzeitschriften Karten von Privatpersonen, täuschen sie indessen nicht über ihre Wiederverkaufsabsicht. Soweit private Verkäufer mit dem Verkauf von Eintrittskarten an die Beklagten gegen die gegenüber dem HSV eingegangene vertragliche Verpflichtung verstoßen, ist das Verhalten der Beklagten – so der BGH – auch nicht unter dem Aspekt des Verleitens zum Vertragsbruch oder der Ausnutzung fremden Vertragsbruchs wettbewerbswidrig. Darin, dass die Beklagten in einer an die Allgemeinheit gerichteten Anzeige ihre Bereitschaft ausdrücken, Eintrittskarten von Privatpersonen zu erwerben, liege noch kein unlauteres Verleiten zum Vertragsbruch. Das Ausnutzen eines fremden Vertragsbruchs sei grundsätzlich nicht wettbewerbswidrig. Es sei nicht Aufgabe eines Dritten, für die Einhaltung vertraglicher Abreden zu sorgen, die der HSV mit den Käufern von Eintrittskarten schließe. Dies gelte auch, wenn der HSV mit diesen Abreden legitime Interessen der Stadionsicherheit und der Einhaltung eines sozial verträglichen Preisgefüges verfolge.

    Urteil vom 11. September 2008 – I ZR 74/06 – bundesligakarten.de
    OLG Hamburg, Urt. v. 5.4.2006 – 5 U 89/05 (OLG-Rep 2007, 66) LG Hamburg, Urt. v. 12.5.2005 – 315 O 586/04
    Karlsruhe, den 12. September 2008

    01 September 2008

    Dresdner Bank für 9,8 Milliarden Euro an Commerzbank verkauft

    München (Deutschland), 01.09.2008 – Die größte Bankenfusion in der deutschen Geschichte wurde am gestrigen Sonntag von der deutschen Allianzgruppe auf den Weg gebracht. Die Dresdner Bank, die der Allianz gehört, geht für 9,8 Milliarden Euro an die Commerzbank. Die Allianz bürgt jedoch weiterhin mit einer Milliarde Euro für mögliche weitere Verluste der Dresdner Bank im Zuge der internationalen Finanzkrise. Der traditionsreiche Markenname „Dresdner Bank“ wird mit der Übernahme durch die Commerzbank wahrscheinlich vom deutschen Finanzmarkt verschwinden. Das neue Gebilde kann auf ein Netz von 1200 Filialen und zwölf Millionen Kunden verweisen und wird damit die größte Bank für Privatkunden nach der Postbank in Deutschland sein.

    In einer Pressemitteilung der Allianzgruppe wird die neue Bank sich in den Geschäftsfeldern „Privat- und Geschäftskunden, Mittelstandsbank, Mittel- und Osteuropa, Corporates & Markets (einschließlich öffentlicher Finanzierung) sowie Commercial Real Estate“ betätigen. Der Aufsichtsrat der Allianz stimmte dem Verkauf am gestrigen Sonntag zu. Die Allianz geht dabei von „Ertrags- als auch Kostensynergien“ in Höhe von fünf Milliarden Euro aus. Zu den Synergieeffekten muss wohl auch der angekündigte Abbau von insgesamt 9000 Stellen (davon 2.500 im Ausland) gezählt werden. Der geplante massive Arbeitsplatzabbau in den Bereichen Abwicklungs-, Steuerungs- und Produktionseinheiten sowie im Investmentbanking ist wohl auch der Grund für das Nein der Belegschaftsvertreter im Aufsichtsrat der Allianz zu den Verkaufsplänen. Wie verlautete, soll jedoch insbesondere das Filialnetz weitgehend erhalten bleiben, so Commerzbank-Finanzvorstand Eric Strutz: „Wir wollen vor allem dort Einsparungen vermeiden, wo wir mit unseren Kunden in Kontakt sind.“ Die Schließung von Filialen ist jedoch dennoch dort zu erwarten, wo die Filialen der „grünen“ und der „gelben“ Bank bisher nur wenige Meter auseinander lagen. Auch die Zukunft der Filialen der Dresdner Bank-Tochter „Dresdner Direct 24“ ist noch nicht abschließend geklärt. Sprecher der Commerzbank erklärten heute außerdem, man wolle bis Ende 2011 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

    Mit dem Verkauf entledigt sich die Allianz als Besitzerin der Dresdner Bank jährlicher Verluste der Dresdner Bank in Höhe von 742 Millionen Euro. Nach der Finanzkrise in den USA war auch die Dresdner Bank nicht von Abschreibungen in Milliardenhöhe verschont geblieben. Insgesamt musste die Bank seit dem Beginn der internationalen Finanzkrise bisher drei Milliarden Euro abschreiben.

    Die Begeisterung von Analysten über den Bankendeal hält sich indes in Grenzen. Mit einem Kaufpreis von fast 10 Milliarden Euro erscheint ihnen der Wert der Dresdner Bank überbewertet, überdies seien Gewinne aus dem Zusammenschluss erst ab dem Jahr 2011 zu erwarten. Der Aktie der Commerzbank wird mittelfristig jedoch ein gute Perspektive als Wertanlage bescheinigt. Heute wurden Aktien der Commerzbank jedoch in hohem Maße verkauft, der Kurs sank zeitweilig um zehn Prozent.

    Die Übernahme der Dresdner Bank soll sich in zwei Schritten vollziehen und wird erst Ende 2009 abgeschlossen sein. Die Allianz wird mit einem Anteil von 30 Prozent der Aktien größter Aktionär der neuen Bank werden. Aufsichts- und kartellrechtliche Genehmigungen für die Übernahme stehen noch aus. +wikinews+

    19 August 2008

    Einjähriges Termingeld mit mehr als 5 Prozent Zinsen

    Tages- und Festgeld

    Die Zinsen sind gestiegen. Neben dem schon lange attraktiven Tagesgeld werden einjährige Anlagen immer attraktiver. Mehr als ein Dutzend Banken bieten derzeit für Festgeld mit einjähriger Laufzeit mehr als 5 Prozent Zinsen. Das zeigt der Vergleich der Stiftung Warentest in der September-Ausgabe von Finanztest.

    Festgeld für ein Jahr etabliert sich damit als ein guter Mittelweg zwischen jederzeit verfügbarem Tagesgeld und längerfristigen Anlagen. Geldanlagen mit Laufzeiten über einem Jahr lohnen sich derzeit dagegen kaum. Die Zinsen sind dafür im Moment kaum höher.

    Finanztest hat auch ermittelt, welche Tagesgeldangebote dauerhaft gut sind und in den vergangenen zwei Jahren zu den Spitzenreitern zählten. Hier liegen vor allem ausländische Kreditinstitute vorn. Die Zinsen von „dauerhaft guten“ Banken liegen derzeit in der Spitze bei 4,85 Prozent.

    Für Anleger, die häufige Kontenwechsel scheuen, ist die neue Tagesanleihe des Bundes eine Alternative. Sie bietet zwar keinen Spitzenzins, aber einen soliden Durchschnittszins, der sich automatisch dem Marktniveau anpasst – zuletzt knapp 4 Prozent.

    Bei der Wahl eines Tagesgeld- oder Festgeldkontos sollten Anleger laut Stiftung Warentest auf versteckte Gebühren und Bedingungen achten. Auch sollte das Geld mindestens bis 20.000 Euro zu 100 Prozent abgesichert sein. Angebote, die diese Bedingungen nicht erfüllen, kommen nicht in die Finanztest-Hitliste.

    Der ausführliche Test findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter test.de

    07 Juli 2008

    25 Banken erlitten 853,8 Mrd.€ Wertverlust

    Das Magazin "Wirtschaftswoche" schätzt für die 25 wichtigsten Banken in Europa und den USA einen durch die Finanzkrise bedingten Wertverlust in Höhe von gemeinsam 853,8 Mrd. € seit dem 30. Juni 2007.
    Den größten Verlust habe die Citygroup mit 115,1 Mrd. €, die Schweizer UBS 88,1 Mrd.€, die Deutsche Bank rangiere mit einem Verlust von ca. 28 Mrd.€ auf Platz 13 der Verliererliste, die Commerzbank auf Platz 24 mit 11,1 Mrd. €.

  • Diskussionen.de
  • 04 Juli 2008

    BMF: "Neue Gesetze für einen starken Finanzplatz Deutschland"

    Der Bundesrat hat auf seiner heutigen Sitzung dem Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen (MoRaKG) und dem Risikobegrenzungsgesetz in der zweiten Lesung zugestimmt. Dazu erklärt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Finanzen, Nicolette Kressl:

    "Heute ist ein guter Tag für den Finanzplatz Deutschland. Das Gesetz zur Modernisierung der Rahmenbedingungen für Kapitalbeteiligungen (MoRaKG) und das Risikobegrenzungsgesetz sind Ausdruck der ausbalancierten Finanzmarktpolitik der Bundesregierung.

    Wir wollen die Chancen nationaler und internationaler Finanzmärkte [Glossar] nutzen. Gleichzeitig müssen wir versuchen, die damit verbunden Risiken so weit wie möglich zu begrenzen. Ich bin überzeugt: Für einen starken Finanzplatz Deutschland müssen wir beiden Anforderungen Rechnung tragen.

    Zukünftig werden gezielt Wagniskapitalbeteiligungen in jungen, nicht-börsen-notierten Unternehmen steuerlich gefördert. Denn ohne die Gründung neuer Unternehmen als Impulsgeber und Innovationsträger kann sich Deutschland auf Dauer im weltweiten Standortwettbewerb nicht behaupten.

    Die Bundesregierung setzt dabei bewusst nicht bei der gesamten Private-Equity-Branche an, sondern genau dort, wo der Markt alleine nicht genügend Kapital bereitstellt: Bei der Frühphasenfinanzierung innovativer Unternehmen.

    Gleichzeitig schaffen wir mit dem Risikobegrenzungsgesetz mehr Transparenz und Rechtssicherheit auf dem Kapitalmarkt. So erhalten zum Beispiel Unternehmensbelegschaften bei Übernahmen deutlich mehr Informationsrechte.

    Zusätzlich stärken wir den Verbraucherschutz bei Kreditverkäufen. Insgesamt ist das Risikobegrenzungsgesetz somit auch ein wichtiger Beitrag, für mehr Vertrauen der Menschen in die Finanzmärkte."

    02 Juli 2008

    Die Lebensmittelkette Edeka übenimmt Discounterkette Plus

    Bonn (Deutschland) / Hamburg (Deutschland), 02.07.2008 – Das Bundeskartellamt hat eine Übernahme der Discounterkette Plus durch Edeka genehmigt. „Wir freuen uns, dass wir die Bedenken des Kartellamtes ausräumen konnten und es grünes Licht für mehr Wettbewerb im deutschen Discount gibt“, sagte Markus Mosa, Vorstandssprecher der Edeka AG am Dienstag, den 1. Juli in Hamburg. Spätestens Anfang des nächsten Jahres will der Konzern die Filialen von Plus in sein Ladennetz integriert haben. Edeka möchte alle 25.000 Mitarbeiter vom Discounter Plus übernehmen und bis zum Jahr 2010 weitere 2.500 Arbeitsplätze schaffen, betonte ein Sprecher des Unternehmens. In 18 Monaten sollen 1.750 der 2.500 Plus-Filialen auf das Konzept der Edeka-Tochter Netto Marken-Discount umgestellt werden. Die anderen 750 Filialen sollen unter ihrem jetzigen Namen „Plus“ weiter existieren, aber mit dem neuen „City-Discount-Markt-Konzept“ arbeiten. +wikinews+

  • Supermärkte
  • 27 Juni 2008

    Bündnis der Firmen Total und Enertrag zur Herstellung von Wasserstoff

    Berlin (Deutschland), 27.06.2008 – Die mutmaßlich bevorstehende Umwälzung der Antriebsenergien für den Straßenverkehr bringt immer neue Bündnisse hervor. Nun arbeiten ein französischer Mineralölkonzern und ein Windenergiespezialist bei einer Machbarkeitsstudie zusammen. Das Ziel der Unternehmen Total und Enertrag: Mit Hilfe von Windenergie soll Wasserstoff produziert werden, der wiederum an die Tankstellen geliefert wird. Die Energie für Wasserstoffautos soll so CO2-neutral produziert werden. Die Pläne sehen eine Produktion in einer Elektrolyseanlage eines Hybridkraftwerks vor. Sollte sich die erste Phase als erfolgreich herausstellen, also der Nachweis der Durchführbarkeit gegeben sein, plant man, die Busse und Pkws der Berliner Verkehrsbetriebe mit diesem Wasserstoff anzutreiben. +wikinews+

    17 Juni 2008

    Dachfonds - Nur wenige bringen gute Rendite

    Stiftung-Warentest-Pressemitteilung: Dachfonds sind derzeit ein Renner für bequeme Anleger. Sie ersparen den Kunden die Mühe, selbst die richtigen Fonds zu finden und zu kombinieren. Doch beim aktuellen Test von Finanztest zeigte sich, dass nur wenige Dachfonds in den Gruppen Aktienfonds Welt und Mischfonds in den letzten Jahren überdurchschnittliche Renditen erzielt haben. In den meisten Gruppen sind Dachfonds keinen Deut besser als ihre Wettbewerber, die Einzelwerte kombinieren. Es gibt jedoch rühmliche Ausnahmen wie z. B. den Multi-Opportunities-Fonds der DWS.

    Die Finanzbranche preist Dachfonds vor allem als Wunderwaffe gegen die Abgeltungssteuer. Doch für diese Steuer ist es egal, ob ein Fonds als Dachfonds oder als Mischfonds von Einzelwerten aufgelegt ist. In beiden Fällen bleiben die Umschichtungen innerhalb des Fonds steuerfrei. Und wichtiger als die Konstruktion ist ohnehin der Anlageerfolg. Nur wenn er über viele Jahre eine überzeugende Werteentwicklung bringt und deswegen nicht verkauft werden muss, hat der Fonds sein Ziel, die Abgeltungsteuer zu vermeiden, erreicht. Wenn dagegen ein Fonds schlecht läuft und durch einen anderen ersetzt werden muss, sind die Kursgewinne des nach dem 1. Januar 2009 gekauften Fonds steuerpflichtig.

    Wer in den globalen Aktienfonds investieren möchte, bekommt mit einem Dachfonds mehr Sicherheit als mit einem herkömmlichen Aktienfonds. Krasse Ausfälle sind bei Dachfonds extrem selten. Allerdings finden Anleger auch in der absoluten Spitzenklasse nur sehr wenige „stark überdurchschnittlich“ abschneidende Dachfonds. Gerade bei neuaufgelegten Dachfonds sollten Anleger jedoch auf der Hut sein. Finanztest rät, lieber einen bewährten Fonds zu kaufen.

    Der ausführliche Artikel findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und im Internet unter test.de.

    03 Juni 2008

    Bundesfinanzagentur bietet Tagesgeld-Anlagen

    Gegen den Protest der Privatbanken steigt die Bundesfinanzagentur ab 1.Juli 2008 in das attraktive Tagesgeldkontengeschäft ein.

    Nähere Infos >> tagesgeldanleihe.de

    17 April 2008

    Empfehlungen für umweltgerechte Veranstaltungen

    Umwelt/Nachhaltigkeit
    Neuer Leitfaden für die umweltgerechte Organisation von Tagungen, Kongressen und anderen Veranstaltungen

    Konferenzen und andere Veranstaltungen können die Umwelt in sehr unterschiedlicher Weise beeinflussen etwa durch die Reisetätigkeit der Besucherinnen und Besucher oder den Verbrauch von Strom, Wasser oder Papier. Wie sich dabei negative Wirkungen auf die Umwelt vermeiden lassen, zeigt ein neuer, kostenloser Leitfaden des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Umweltbundesamtes (UBA). Zehn Handlungsfelder stehen im Fokus: Besonders wichtig ist die mit Veranstaltungen verbundene Reisetätigkeit. Weitere Aspekte für eine umweltgerechte Veranstaltung sind der geringe Verbrauch an Papier, Wasser und Strom sowie die Reduzierung der Abfälle. Und auch beim Catering können Veranstalter etwas für die Umwelt tun − zum Beispiel, indem sie auf ökologisch angebaute Produkte achten.

    Grundlage für diesen Leitfaden sind Erfahrungen, die das BMU und das UBA speziell bei der Organisation der Veranstaltungen im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und des G8-Vorsitzes im Jahr 2007 gesammelt haben. Eine Umfrage ergab überwiegend positive Reaktionen. Die meisten Befragten charakterisierten den verwendeten Leitfaden als sehr nützliche Arbeitshilfe. Nun liegt er aktualisiert vor und kann der umweltgerechten Vorbereitung verschiedener Veranstaltungen aller Bereiche dienen – ob in der Politik, im Sport, in der Kultur oder der Wirtschaft. Die Neufassung enthält nun auch ein Kapitel zum Umweltmanagement bei Großveranstaltungen.

    Der Leitfaden steht in deutscher Sprache zum Download bereit beim UBA unter www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3459.pdf und beim BMU unter www.bmu.de/umweltgerechte-veranstaltungen. In Kürze ist auch die Veröffentlichung einer englischsprachigen Fassung geplant.

    16 April 2008

    Gerüchte um MLP

    Gerüchte machen Kurse. Beim Finanzdienstleister "für Akademiker und andere anspruchsvolle Kunden" treiben zur Zeit Übernahme-Gerüchte den Wertpapierkurs in die Höhe. Angeblich seien Deutsche Bank, Generali, Postbank u.a. an dem Finanzdienstleister interessiert.

    Die Spekulation mit diesem Papier dürfte solange lohnen, wie sich die Übernahme-Gerüchte verdichten und unterwegs Gewinn-Mitnahmen realisiert werden. Allerdings kann der steigende Papier-Kurs das etwaige Übernahme-Interesse überholen. Dann sinkt der Kurs rasch wieder auf sein vorheriges Niveau.

    Sollte aber an den Übernahme-Gerüchten etwas dran sein, also die Übernahme stattfinden, müsste eigentlich die MLP-Aktie einbrechen, denn die außerbörsliche Wertschätzung eines Finanzdienstleister hängt von seiner Unabhängigkeit ab, die nach einer Übernahme gefährdet ist. Ein Niedergang der außerbörslichen Wertschätzung hätte den Papierwert-Rückgang unweigerlich zur Folge.

    Auch aus diesem Geschäft sollten Vermögensverwalter ihre Mandanten heraushalten, denn es ist zu spekulativ, bei denen es einzig auf den Absprungtermin ankommt.

    -msr-

    01 April 2008

    Nach Milliardenverlusten bei der Schweizer Bank UBS: Bankchef Marcel Ospel zurückgetreten

    Zürich (Schweiz), 01.04.2008 – Die internationale Finanzkrise zieht weitere Kreise. Die Schweizer Großbank UBS veröffentlichte heute neue Quartalszahlen. Danach verzeichnet das Geldinstitut Verluste in Höhe von 12 Milliarden Franken (umgerechnet 7,6 Milliarden Euro). Bereits im letzten Quartal des Jahres 2007 hatte die Bank ähnlich hohe Verluste eingefahren. Im gesamten Jahr 2007 machte sie einen Verlust in Höhe von 4,4 Milliarden Franken (2,8 Milliarden Euro). Die Aktionäre sollen nun einer Kapitalerhöhung von 15 Milliarden Franken zustimmen. Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel zog heute die Konsequenzen und erklärte seinen Rücktritt. Die Bank hatte sich auf dem US-amerikanischen Hypothekenmarkt verspekuliert. Nach der Nachricht vom Rücktritt des Bankpräsidenten stiegen die Aktienkurse der Bank am Nachmittag um sieben Prozent. An die Spitze der Bank soll künftig Peter Kurer treten, der seit 2002 der Konzernleitung angehört.

    Auch die größte deutsche Privatbank, die Deutsche Bank, meldete heute Milliardenverluste. 2,5 Milliarden Euro müssen abgeschrieben werden. Wegen der Hypothekenkrise in den Vereinigten Staaten musste die Deutsche Bank bereits im letzten Jahr 2,3 Milliarden Euro abschreiben. Trotz der hohen Abschreibungen im Jahr 2007 konnte die Bank allerdings im letzten Jahr einen Vorsteuergewinn von 8,7 Milliarden Euro ausweisen. Für das laufende Jahr gab die Bank eine Gewinnwarnung aus. Das Ziel von 8,4 Milliarden Euro vor Steuern könnte möglicherweise wegen weiterer Abschreibungen nicht erreicht werden. +wikinews+

    17 März 2008

    Finanzkrise – weltweit schwarzer Tag für die Börsen

    New York (Vereinigte Staaten), 17.03.2008 – Die Aktienkurse gingen am Montag angesichts der globalen Krise der Devisenmärkte weltweit in die Knie. Auslöser waren mehrere zusammentreffende Faktoren. Überraschend senkte die US-Notenbank die Zinsen: Der Diskontsatz wurde um 0,25 Prozentpunkte auf 3,25 Prozent gesenkt. Damit verbilligen sich die Kreditaufnahmen, die die Banken bei der US-Notenbank tätigen. Hinzu kam der Notverkauf der angeschlagenen, ehemals fünftgrößten US-Bank Bearn Stearns, deren finanzielle Risiken in Höhe von 30 Milliarden US-Dollar von der drittgrößten US-Bank J.P. Morgan Chase übernommen wurden – der Kauf erfolgte zu einem Preis von 236 Millionen US-Dollar, faktisch wechselte die Bank für einen Preis von zwei US-Dollar pro Aktie den Besitzer, was einem dramatischen Wertverlust gleichkommt. Am Freitag war diese Aktie noch für 30 Dollar gehandelt worden. (Immerhin konnten die Aktien von JPMorgan heute ein Plus von 9 Prozent verbuchen.) Die Maßnahme der US-Notenbank sollte die Situation eigentlich beruhigen, indem den Banken signalisiert wurde, es sei kein Problem, an Geld zu kommen, so US-Notenbankchef Ben Bernanke, bewirkte aber das Gegenteil. Die Zinssenkung wurde von den Aktienhändlern als Signal für die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Verschärfung der Geldmarktkrise interpretiert. Beide genannten Faktoren führten zu einem wachsenden Druck auf die Aktienmärkte. Die Händler versuchten, schnell viele Aktien zu verkaufen, was wiederum zu dramatischen Kurseinbrüchen führte. In Deutschland kamen für Siemens ungünstige Gewinnwarnungen hinzu. Siemensaktien verbilligten sich daraufhin im Laufe des Tages um mehr als 17 Prozent. Außerdem ließen die Aktienkurse von Banken (Hypo Real Estate, Deutsche Bank und Commerzbank) nach, die zwischen fünf und sieben Prozent an Wert verloren. Analysten sprachen in diesem Zusammenhang von „Panikverkäufen“. Der DAX fiel beim Handelsbeginn um drei Prozent. Der Schlussstand von 6182,30 Punkten entspricht einem historischen Tiefststand, der zuletzt im Oktober 2006 erreicht wurde. Zum Handelsschluss lag der Deutsche Aktienindex um 4,18 Prozent niedriger als am Vortag. Ein ähnliches Bild zeigte sich auch an den Schweizer Börsen, wo ebenfalls die Kurse der Bankaktien fielen.

    In den Sog der Verluste an den Aktienmärkten sowie der Verbilligung der Kredite durch die Zinssenkung der FED (der US-Zentralbank) geriet dann auch der US-Dollar. Entsprechend steil gingen der Kurs des Euro (zeitweise 1,5904 US-Dollar) sowie der Goldpreis nach oben. Gegenüber dem Yen fiel der US-Dollar auf einen historischen Tiefststand, erstmals seit 13 Jahren war ein US-Dollar für 95,77 Yen zu haben. Händler versuchten, Bestände mit US-Dollar schnell zu verkaufen, was den Kursverlust der Leitwährung weiter beschleunigte. Auch in Asien schlossen sich die Märkte der allgemeinen Talfahrt der Aktienindizes an. Der Nikkei-Index sank erstmals seit 2005 unter die Marke von 12.000 Punkten.

    Die deutsche Bundesregierung versuchte der Nervosität an den Finanzmärkten mit beruhigenden Worten zu begegnen. Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte: „Wir sind zuversichtlich, dass Deutschland mit diesen Belastungen fertig werden kann.“ Zur Panik bestehe keine Veranlassung. Ähnlich äußerte sich der US-Präsident George W. Bush: „Die USA haben die Lage im Griff.“ +wikinews+

    13 März 2008

    Euro auf Allzeithoch

    Wachsende Besorgnis über Dollarschwäche

    Frankfurt am Main (Deutschland), wikinews 13.03.2008 – Der Euro erreichte heute mit einem Kurs von erstmals über 1,56 US-Dollar einen historischen Höchststand (Der Spitzenwert betrug kurzfristig 1,5625 US-Dollar). Umgekehrt bedeutete das für den US-Dollar eine enorme Beschleunigung seiner Talfahrt. Erstmals konnte man in Japan einen Dollar für 100 Yen kaufen. Wirtschaftsexperten warnen vor den wirtschaftlichen Folgen der Dollarschwäche.

    Inzwischen gibt es bereits Überlegungen der Golfstaaten, den Dollar als Leitwährung abzulösen. Diese Option verunsichert die globalen Märkte. Ein Faktor trägt ebenfalls zur Unsicherheit der globalen Finanzmärkte bei: die gleichzeitige Verteuerung des Rohöls bei anhaltender Dollarschwäche. Der Preis für ein Barrel der US-Rohölsorte WTI stieg erstmals auf über 111 US-Dollar.

    Allgemein wird angesichts dieser Situation ein Eingreifen der Zentralbanken erwartet. Peter Bofinger, Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung, sagte gegenüber der Financial Times Deutschland, die Europäische Zentralbank (EZB) sollte alleinige Schritte in Betracht ziehen, wenn sich die nationalen Zentralbanken nicht auf ein koordiniertes Vorgehen einigen könnten. Die EZB hat jedoch zuletzt die Position vertreten, dass für eine Zinssenkung angesichts der Inflationsgefahren kein Spielraum bestehe. „Übermäßige Wechselkursschwankungen sind unerwünscht für das globale Wachstum“, hatte sich EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in den vergangenen Tagen vernehmen lassen (zitiert laut sueddeutsche.de).

    Für Deutschland bedeutet die Dollarschwäche eine größere Unsicherheit in Bezug auf die exportorientierte Industrie, deren Waren sich im Ausland bei sinkenden Dollarkursen verteuern. Dies betrifft besonders die deutsche Automobilindustrie. Aber auch die Position der besonders energieintensiven Industriezweige wie Metallverarbeitung und chemische Industrie sind von einer gleichzeitigen Dollarschwäche bei steigenden Energiepreisen betroffen.

    Gleichzeitig profitieren einige Industriezweige von dem schwachen Dollar, weil sich die Rohöl- und Rohstoffpreise beim Einkauf nicht so stark auswirken.

    10 März 2008

    Baugeld im Bankenvergleich

    Stichprobe >> www.bhw.de

    Zinsbindung nominal Auszahlung anf. eff. Jahreszins (bei 1% Tilgung p. a.)

    5 Jahre 4,84% 100% 4,97%
    8 Jahre 4,99% 100% 5,13%
    10 Jahre 4,99% 100% 5,13%
    15 Jahre 5,14% 100% 5,29%

    -----------------------------------------

    Stichprobe >> www.interhyp.de

    Zinsbindung Nominal Effektiv Monatsrate je 100.000 Euro
    5 J. 4,11 % 4,17 % 425,83 Euro
    8 J. 4,27 % 4,35 % 439,17 Euro
    10 J. 4,39 % 4,48 % 449,17 Euro
    12 J. 4,46 % 4,55 % 455,00 Euro
    15 J. 4,56 % 4,67 % 463,33 Euro
    20 J. 4,72 % 4,80 % 476,67 Euro
    25 J. 4,86 % 4,95 % 488,33 Euro

    -----------------------------------------

    Stichprobe >> BerlinerBank

    5 Jahre 100 4,19 4,27
    10 Jahre 100 4,60 4,70
    20 Jahre 100 5,34 5,47
    30 Jahre 100 5,55 5,69

    15 Februar 2008

    Post-Chef bekommt den Hals nicht voll?

    Steuerhinterziehung: Deutsche-Post-Chef Zumwinkel unter Verdacht

    Bonn / Köln (Deutschland), wikinews, 15.02.2008 – Der Vorsitzende der Deutschen Post AG, Klaus Zumwinkel, ist wegen mutmaßlicher Steuerhinterziehung in seinem Haus in Köln kurzzeitig zu einem Verhör mitgenommen worden. Der vorliegende Haftbefehl wurde jedoch nicht vollstreckt. Er soll bis zu zehn Millionen Euro nach Liechtenstein übersendet haben, für die eine Steuerpflicht bestand. Aus den Aufzeichnungen des Liechtensteiner Geldinstituts geht hervor, dass Zumwinkel erwog, sein Vermögen nach Asien zu überführen. Akten und Papiere aus seinem Büro und seinem Haus sind von den Behörden beschlagnahmt worden.

    Spekulationen über eine Nachfolge haben sich bisher nicht bewahrheitet. Sowohl Zumwinkel als auch der Konzern wollen ihre Geschäfte „wie gewohnt“ fortführen. Laut Medienberichten liegt der Polizei eine Liste mit 100 Namen weiterer mutmaßlicher, hochbezahlter Steuerhinterzieher vor.

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    Deutsche-Post-Chef Zumwinkel ist zurückgetreten

    Bonn (Deutschland), wokinews, 15.02.2008 – Nach den Durchsuchungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung am Donnerstag hat Klaus Zumwinkel den Vorstandsvorsitz der Deutschen Post AG niedergelegt. Er habe auch angeboten, als Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom AG und der Postbank AG zurück zu treten.

    Klaus Zumwinkel erklärte seinen Rücktritt, nachdem führende Politiker, unter ihnen SPD-Vorsitzender Kurt Beck und CSU-Minister Markus Söder seinen Rücktritt gefordert hatten. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hatten den Rücktritt von Zumwinkel erwartet.

    ++++++++++++++++++++

    Kommentar

    Ich halte es für viel unverschämter, dass Zumwinkel zugleich Telekom-Aufsichtsratsvorsitzender sein durfte.

    Das Kartellrecht ist Schnickschnack,
    a) solange Funktionen verschiedener Mega-Konzerne in einer Person liegen,
    b) solange Mega-Konzernen gestattet ist, an anderen Konzernen mehr als nur stille Beteiligungen zu erwerben.

    Wikipedia: "Klaus Zumwinkel ist außerdem Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Telekom; ferner sitzt er in Aufsichtsräten der Allianz, Arcandor (ehemals KarstadtQuelle), Deutschen Lufthansa, Morgan Stanley und Tchibo. Er saß damit bei den größten und bedeutendsten privatisierten deutschen Staatsbetrieben – ob Postdienst, Postbank, Telekom oder Lufthansa – wenigstens im Kontrollgremium. Dieses „Übermaß an Macht“ wurde zuletzt auch von der Politik kritisiert."

    Es ist schlichtweg UNMÖGLICH, Funktionen in solcher Streuung verantwortungsvoll wahrzunehmen bzw. auszufüllen.

    Die FAZ meint, der "Gelbe Häuptling trage das Unternehmer-Gen in sich".
    Wenn sich die Verdachtsmomente gegen Zumwinkel erhärten, müssten die Humanbiologen der FAZ womöglich noch ein Gen nachschieben.

    Und vollständig "natürlich" ist, dass solche die Machthaberei selten genügt, sondern auch noch durch Auszeichnungen Sonderdank erfährt:
    Ehrungen wie „Manager des Jahres 2003“ durch das deutsche "manager magazin" kann man unter "Kundenpflege" abhaken, denn das zahlt sich durch Werbeanzeigen aus, aber wenn Zumwinkel 2007 den "Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen", fragt sich, ob sein zu versteuernden Verdienste nicht längst ausreichen müssten, zumal die volkstümelnden Politiker doch häufig genug beklagen, dass sie sich ob der Gier der Topmanager moralische Sorgen machen.
    Aber man muss sie halt hätscheln, denn wer sich bescheidet, gilt als Mittelmaß. Da sind sich die Maßlosen einig und haben genügend Einfluss, um solch Menschenbild unter die Massen zu bringen.

    -msr- >> Diskussion

    10 Februar 2008

    Tagesgeld beim FOCUS

    "Tagesgeld" im Bankenvergleich sind recht gut beim FOCUS dargestellt
    >> http://tagesgeld.focus.de/rechner/focus/default.aspx

    08 Februar 2008

    Deutsche Bank mit Rekordergebnis 2007

    Frankfurt am Main (Deutschland), 08.02.2008 – Die Deutsche Bank AG hat im Krisenjahr 2007 einen Rekordgewinn von 6,5 Milliarden Euro eingefahren.

    Das gab Vorstandsvorsitzender Josef Ackermann auf einer Presse- und Analystenkonferenz an seinem 60.Geburtstag am Donnerstag, den 7. Februar 2008, in Frankfurt am Main bekannt. Die Deutsche Bank habe zwar erhebliche Einbußen im Investmentbanking, aber nur geringe Einbußen in der US-Immobilienkrise erlitten.

    Nachdem die Deutsche Bank im Rahmen der US-Immobilienkrise im dritten Quartal 2007 noch Sonderabschreibungen von 2,3 Milliarden Euro vornehmen mußte, waren es im vierten Quartal 2007 weniger als 50 Millionen Euro. Weitere geringe Abschreibungen wegen der US-Immobilienkrise schloss Ackermann nicht aus. Durch Beteiligungsverkäufe (Verkauf der Linde-Aktien) und Sondereffekte brach der Gewinn im vierten Quartal 2007 um 47 Prozent auf nur noch 1,0 Milliarden Euro ein.

    Im Bereich Corporate an Investment Banking (CIB) sank der Gewinn um 15 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Demgegenüber konnten im Bereich Private and Business Clients (PBC) weltweit über eine Millionen neue Kunden gewonnen werden. Im Privatkundengeschäft wuchsen die Erträge um acht Prozent auf 30,7 Milliarden Euro. Die Rückstellungen für faule Kredite (NPL) wurden auf 612 Millionen Euro erhöht.

    Die Deutsche Bank AG baute die Anzahl ihrer Mitarbeiter im vierten Quartal 2007 weiter leicht aus: Die Vollzeitstellen stiegen von 68.849 Stellen Ende 2006 um 9.442 Stellen auf 78.291 Stellen Ende 2007. In Deutschland stiegen die Vollzeitstellen von 26.401 Stellen Ende 2006 um 1.378 Stellen auf 27.779 Stellen Ende 2007. Trotz des Stellenaufbaus stiegen die Lohnkosten um fünf Prozent auf 13,1 Milliarden Euro, vor allem wegen der deutlich geringeren Bonuszahlungen.

    Die Deutsche Bank AG konnte ihre Eigenkapitalrendite vor Steuern von 31 Prozent im Jahre 2006 zwar nicht halten, aber mit 26 Prozent im Jahre 2007 immer noch ein hervorragendes Ergebnis erzielen. Die Bank will die Dividende um 12 Prozent erhöhen und ihren Aktionären für das Jahr 2007 eine Dividende von 4,50 Euro je Aktie ausschütten.

    Vorstandschef Josef Ackermann bekräftigte seine Vision 2008, nach der die Deutsche Bank auch in schwierigen Zeiten einen Gewinn von 8,4 Milliarden Euro vor Steuern erzielen wolle. Die Deutsche Bank Aktie legte zunächst deutlich zu, verlor aber aufgrund eines schwachen Aktienmarktes wieder auf 75,20 Euro. +wikinews+

    01 Februar 2008

    Microsoft will Yahoo kaufen

    wikinews - Redmond / Sunnyvale (Vereinigte Staaten), 01.02.2008 – Microsoft gab am 1. Februar 2008 bekannt, dass die Internetplattform Yahoo übernommen werden soll.
    Während eine Yahoo-Aktie am Donnerstag noch bei zirka 20 US-Dollar lag, bietet Microsoft 31 Euro je Aktie, also einen Aufschlag von 62 Prozent. Danach wird die Übernahme von Yahoo etwa 44,6 Milliarden US-Dollar (zirka 30 Milliarden Euro) kosten. Microsoft will damit den Platzhirschen Google angreifen.

    31 Januar 2008

    BNP Paribas prüft Übernahme von Société Générale

    Paris (Frankreich), 31.01.2008 – Nach dem Finanzskandal bei der französischen Großbank Société Générale hat sich der Börsenwert seit Mai 2007 fast um die Hälfte auf 38 Milliarden Euro reduziert.

    Daher haben inzwischen zahlreiche europäische Großbanken, wie die Banco Santander, BBVA, HSBC und UniCredit, bereits ihr Interesse an der Société Générale bekundet.

    Inzwischen hat auch die französische Großbank BNP Paribas ihr Interesse an einer Übernahme der Société Générale bekannt gegeben. Ein BNP-Sprecher bestätigte diese Spekulationen gegenüber der Zeitung Le Monde. Henri Guaino, Berater des französischen Präsidenten, meinte, Frankreich werde eine Übernahme durch eine ausländische Bank nicht tatenlos zusehen und die Bank nicht einfach irgendeinem Räuber überlassen. Damit regierte er auf einen Vorschlag des luxemburgischen Premier- und Finanzministers Jean-Claude Juncker, ein ausländischer Bieter mit guten Plänen sei kein Anlass zur Sorge.

    Die BNP Paribas hatte im Jahre 1999 schon einmal vergeblich versucht, die Société Générale in eine Megafusion französischer Banken zu zwingen. Daniel Bouton, Société-Générale-Chef, würde ein freundliches Übernahmeangebot nicht grundsätzlich ablehnen.

    Die französische Wirtschafts- und Finanzministerin Christine Lagarde soll am 4.Februar 2008 einen ersten Bericht über den Finanzskandal bei Societe Generale vorlegen. Darin soll sie auch Empfehlungen aussprechen, wie die Handelsgeschäfte der Banken durch eigene und fremde Kontrollen besser überwacht werden können. +wikinews+

    30 Januar 2008

    Milliardenverlust bei Société Générale

    Paris (Frankreich) / Frankfurt am Main (Deutschland), 30.01.2008 – Die französische Geschäftsbank Société Générale hat hat am 24. Januar 2008 einen Milliardenverlust bekanntgegeben. Ein Großteil soll durch den 31-jährigen Jérôme Kerviel, ein relativ neues Mitglied im Team für Arbitragen auf europäische Aktien, verursacht worden sein. Der in Neuilly-sur-Seine (Hauts-de-Seine) wohnende Händler soll dem Unternehmen mit nicht genehmigten Termingeschäften auf die europäische Aktienindizes EURO STOXX, DAX und FTSE einen Spekulationsverlust von 4,9 Milliarden Euro verursacht haben. Es wäre damit der bislang größte Schaden durch einen einzelnen Händler in der Bankengeschichte.

    Am 27. Januar 2008 veröffentlicht Société Générale eine Erklärung zu ihren Arbitragegeschäften, wie es Jérôme Kerviel möglich war, seine Geschäfte vor der Risikokontrolle zu verbergen, wie die Bank die Geschäfte glattgestellt hat und welche Massnahmen ergriffen wurden[1]. Mittlerweile haben die Anwälte Kerviels Stellung genommen und Kerviels Geschäfte relativiert[2]. Ebenso gibt es bereits Blogseiten im Internet, die sich gegen die mediale Hinrichtung von Kerviel richten.[3].

    Vorgehen
    Kerviels Arbeit im „Delta One Team“ der Société Générale war, so genannte Futures auf europäische Aktienindizes zu kaufen und sie mit so genannten Hedges abzusichern. Hedges sind Geschäfte in die Gegenrichtung. Die Unterschiede in den Gegenpositionen sind sehr klein und existieren zeitlich beschränkt. Da der Gewinn auf der einen Seite von Verlusten auf der anderen begleitet wird, muss man viel Kapital einsetzen, um mit solchen Arbitragen Geld zu verdienen. Falls die Gegenpositionen korrekt eingegangen werden, ist jedoch das Risiko einigermaßen beschränkt.

    Wenn keine Gegenposition aufgebaut wird, gibt es daraus auch keinen Verlust, der den Gewinn schmälert, sofern man richtig liegt. Kerviel machte so letztes Jahr 50 Millionen Euro Gewinn und erhoffte sich dafür einen Bonus von 300.000 Euro. Mit Beginn dieses Jahres erhöhte er seinen Einsatz und hatte am 18. Januar 30 Milliarden Euro darauf gewettet, dass der EURO STOXX steigt, 18 Milliarden Euro auf einen steigenden Dax und zwei Milliarden Euro auf einen steigenden FTSE. Die Wette auf fallende Kurse existierte nur zum Schein. Es wird angenommen, dass Kerviel mit gefälschten E-Mails, Faxen und Scheinbuchungen vorgegeben hat, außerbörslich die gegenläufigen Kontrakte an große Geschäftspartner verkauft zu haben. Diese außerbörslichen Geschäfte werden nicht jeden Tag abgerechnet und haben es Kerviel erlaubt, sie vor dem Ablauf zu stornieren und durch ein neues Geschäft zu ersetzen. Erst als versehentlich ein Kreditlimit der deutschen Bank überschritten wurde, fiel ein solches Scheingeschäft auf. Da der Händler zuvor in der Kontrollabteilung des Unternehmens tätig war, verfügte er über das notwendige Wissen und auch die Kontakte, um die bankinternen Kontrollmechanismen zu kennen [4][1][5] [6] [7].

    Im Gespräch mit Reuters meinten mehrere Börsenhändler, der Betrug wäre nur dank großer Lücken im Risikomanagement der Bank möglich gewesen. Beim Abgleich der Depots mit den Konten am Monatsende hätten solche Geschäfte normalerweise auffallen müssen. Die ersten Ermittlungsergebnisse bestätigen, dass auch andere Händler ähnlich vorgegangen sind, wenn auch nicht in diesem Umfang[6][7].

    Auswirkung auf die Bank und die Wirtschaft
    Die „SocGen“ erklärte, dass sie die Verluste im Jahr 2007 verbuchen würde. Zusammen mit der aus der Subprime-Krise stammenden Abschreibung von 2,05 Milliarden Euro würde das den Gewinn für das Jahr 2007 auf nur noch 600 bis 800 Millionen Euro schmälern. Sowohl der Händler wie seine Vorgesetzten würden die Bank verlassen. Auch Bankchef Daniel Bouton bot noch vor dem 24. Januar 2008 seinen Rücktritt an. Dies wurde vom Verwaltungsrat der Bank allerdings abgelehnt.

    Aufgrund von Spekulationen wird vermutet, dass aufgrund des schlechten Risikomanagements der Société Générale auch der Vorstand der Bank zumindest für einen Teil des Schadens persönlich haftbar ist. Der verantwortliche Vorstand hätte seinen internen Bereich so organisieren müssen, dass eine Kompetenzüberschreitung eines einzelnen Mitarbeiters nicht einen solch großen Schaden hätte ermöglichen können. Die Staatsanwaltschaft in Frankreich ist im Rahmen ihrer Ermittlungen derzeit dabei, den tatsächlichen Geschehensablauf nachzuvollziehen.

    Laut Financial Times meint ein Manager einer Konkurrenzbank, dass Kerviel lediglich 1,5 Milliarden Euro verloren habe und ein Schaden von 3,4 Milliarden Euro durch die Geschäftsführung der SocGen verursacht worden sei, indem sie die Positionen überhastet glattstellen lassen hätten[4]. Laut Kerviels Anwälten waren diese Positionen Ende 2007 mit 1,4 Milliarden Euro im Plus. Kerviel beabsichtigte, sie im ersten Halbjahr 2008 glattzustellen. Da die Positionen langfristig waren, ist Kerviel der Ansicht, dass die Verkäufe voreilig waren[2].

    In Börsenkreisen wurde spekuliert, ob dieser Vorfall für den Kursrutsch an den europäischen Märkten am Montag mit verantwortlich sei. Um weitere Verluste zu vermeiden, musste die Société Générale demnach diese riskanten Positionen in beträchtlichem Umfang an den internationalen Börsen verkaufen. Sie beachtete dabei, acht Prozent des gehandelten Volumens nicht zu überschreiten[1].

    Die SocGen hat in ihrer Erklärung genaue Prozentzahlen des von ihr verursachten Handelsvolumens angegeben. Wenn man den Gesamtumsatz an den Börsen nimmt, ergeben sich ungefähr 90.000 DAX-Kontrakte und fast 800.000 Eurostoxx-Kontrakte, die in den drei Tagen verkauft wurden. Um diese Anzahl Kontrakte zu halten, müsste die SocGen ungefähr 4,9 Milliarden Euro an Margin-Depot hinterlegt haben. Es gibt geteilte Ansichten darüber, ob so ein Betrag hätte auffallen müssen, insbesondere wenn man den Umfang des Derivategeschäfts bei der Société Générale berücksichtigt[1][8][9][7].

    Rechtliche Konsequenzen
    Kerviel hat sich am Samstag gegen 2 Uhr der Polizei gestellt und wurde bereits vernommen. Jean-Claude Marin von der Pariser Staatsanwaltschaft sagte am Montag, dem 28. Januar, dass Kerviel bereits 2005 mit nicht genehmigten Geschäften begonnen habe. Im November 2007 hat die Derivatenbörse Eurex die SocGen auf Kerviels Positionen aufmerksam gemacht. Seine Geschäfte lösten in unterschiedlichen Abteilung der Bank Alarmmeldungen aus. Durch die (fiktiven) Gegenwetten war das Ergebnis jedoch immer gleich: kein zu hohes Risiko. Marin betonte auch, dass die Geschäfte keine Veruntreuung gewesen seien, sondern dazu gedient hätten, ein höheres Einkommen von der Bank zu bekommen. Würde Kerviel des Betrugs für schuldig befunden werden, könnte das eine Geldstrafe von 750.000 Euro und bis zu sieben Jahre Gefängnis bedeuten[6][10].

    Jérôme Kerviel bestreitet jede Bereicherungsabsicht und sagt, er habe nur für die Bank gearbeitet. Die Anwälte sagen auch, dass die Bank nur von ihren viel größeren Verlusten aus anderen Geschäften ablenken möchte[2]. Kerviel wurde laut seiner Anwälte Elisabeth Meyer und Christian Charrière-Bournazel am Montagabend wieder freigelassen, musste jedoch seinen Pass abgeben. Es wurde eine Untersuchung wegen Vertrauensbruchs, Fälschung und Benutzung von Fälschungen und Eindringen in Informationssysteme eingeleitet. Die Untersuchungsrichter Renaud van Ryumbecke und Francoise Desset lehnten jedoch Jean-Claude Marins Versuch ab, Kerviel wegen des schwereren Delikts „Versuchter Betrug“ zu verfolgen, da er für diese Art von Geschäft beschäftigt war und sämtlicher Gewinn oder Verlust auf Rechnung der Bank erzielt wurde. Er darf bis zum Abschluss des Verfahrens nicht mit Mitarbeitern der Societe General kommunizieren und auch nicht in der Finanzindustrie arbeiten[11][10][12].

    Am 24. Januar hat der Anwalt Frederik-Karel Canoy im Namen von etwa 100 SocGen Aktionären und Mitgliedern der Kleinaktionärsvereinigung „Association des petits porteurs actifs“ (Appac) ein Gerichtsverfahren gegen Unbekannt wegen „diffusion de fausses informations ou trompeuses ayant agi sur le cours de Bourse des titres“' (etwa: Verbreitung von Falschinformationen) eingeleitet. Am 28. Januar hat Canoy noch ein zweites Gerichtsverfahren wegen „manipulation de cours et délit d'initié“ (Insiderhandel und Manipulation des Aktienkurses) gegen unbekannt eingeleitet. Das Verfahren richtet sich gegen das Verwaltungsratsmitglied Robert A. Day, die Robert-A.-Day-Stiftung und die Kelly-Day-Stiftung. Laut der französischen Finanzmarktaufsicht AMF hat Day in den Wochen bis zum 18. Januar SocGen Aktien für 140 Millionen Euro verkauft. Ein Sprecher von Day dementiert, dass Day vorzeitig von zusätzlichen Abschreibungen durch die Subprime-Krise und Kerviels Handelsaktivitäten gewusst habe. Auch die SocGen dementierte, dass Day zum Zeitpunkt des Aktienverkaufs von Kerviels Verlusten Bescheid gewusst habe, und betonte, dass sie in die für Geschäftsleitungsmitglieder vorgesehene Handelsperiode fielen. Da von Geschäftsleitungsmitgliedern angenommen wird, dass sie besser bzw. früher informiert sind, also Insider sind, dürfen sie laut Bankreglement eine gewisse Zeit vor der Veröffentlichung der Zahlen nicht mit Wertpapieren ihrer eigenen Firma handeln [12][10] [13] [14]. +wikinews+

    24 Januar 2008

    Turbulenzen in der internationalen Börsenlandschaft

    New York (Vereinigte Staaten) / Mumbai (Indien), 24.01.2008 – Heftige Turbulenzen sind in den letzten Tagen in der internationalen Börsenlandschaft entstanden. Als Grund nannten Experten unter anderem die Erkenntnis, dass die US-Immobilienkrise, in deren Folge zahlreiche Darlehen an US-Bürger geplatzt seien, noch lange nicht ausgestanden sei. Die Folge könnte eine von den Vereinigten Staaten ausgehende weltweite Rezession sein. Hinzu kommen wöchentlich neue Meldungen über signifikante Verlustzahlen bei Banken.

    Besonders stark waren die Verluste in Asien. In Indien brach die Börse um zwölf Prozent ein, so dass der Handel kurzzeitig sogar ausgesetzt werden musste.

    Die US-Notenbank hat deshalb gestern erste Konsequenzen gezogen. Sie senkte die Leitzinsen um einen Dreiviertel-Prozentpunkt. Diese Maßnahme stabilisierte die Lage an den internationalen Börsen etwas, die Anleger bleiben aber nach den erdrutschartigen Verlusten des Vortages weiter nervös. Die meisten Händler an der New York Stock Exchange erwarten sogar noch weitere Zinssenkungen der US-Notenbank in der kommenden Woche.

    Negativ wirkt sich auch die zunehmende Verunsicherung der Anleger auf das Börsengeschehen aus. Unterschiedliche Einschätzungen, auch aus Fachkreisen, sorgen weiterhin für eine nervöse Grundstimmung an den Börsen: Klaus Kaldemorgen, Geschäftsführer der DWS, sagte gegenüber der Süddeutschen Zeitung: „Die Aussichten sind trübe. Die US-Rezession wird die ganze Welt treffen. Schließlich sind die Vereinigten Staaten immer noch für 60 Prozent der globalen Nachfrage verantwortlich.“ Auch in China werde das Wachstum abflauen. „Deshalb werden wir in Asien und Europa in diesem Jahr niedrigere Aktienkurse sehen.“

    Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, schätzt die Situation weit weniger kritisch ein und sieht den DAX Ende 2008 bei über 8.000 Punkten. Der Kurseinbruch aktuelle entbehre jeder Rechtfertigung, so Heise. „Es gibt keine Neuigkeiten.“ Zunächst könnten die Kurse noch weiter nachgeben. Das derzeit niedrige Zinsniveau, das nicht zu der hohen Inflation in Deutschland passe, spiegele die „Angst und totale Verunsicherung an den Märkten wieder“. +wikinews+

    23 Januar 2008

    BFH: Aktienwertminderungen abzugsfähig

    BUNDESFINANZHOF Urteil vom 26. September 2007 I R 58/06

    Von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 EStG 1997 i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 ist bei börsennotierten Aktien, die als Finanzanlage gehalten werden, auszugehen, wenn der Börsenwert zum Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken ist und zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung keine konkreten Anhaltspunkte für eine alsbaldige Wertaufholung vorliegen (entgegen BMF-Schreiben vom 25. Februar 2000, BStBl I 2000, 372 Tz. 11).
    EStG 1997 i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 2

    03 Januar 2008

    Erstmals Ölpreis über 100 US-Dollar

    New York (Vereinigte Staaten), 03.01.2008 – Der Ölpreis hat zum ersten Mal die Marke von 100 US-Dollar überschritten. Am 2. Januar 2008 verweilte der Preis an der Börse in New York für eine kurze Zeit bei 100 US-Dollar, um kurz danach wieder etwas abzufallen. Doch nur einen Tag später, am 3. Januar, wurde wieder ein neuer Höchststand erreicht. Für 159 Liter mussten 100,12 US-Dollar bezahlt werden. Damit stieg der Ölpreis im Jahr 2007 um insgesamt 57 Prozent.
    Für die aktuelle Preisentwicklung werden politische Spannungen in einigen Förderländern sowie die scheinbar immer knapper werdenden Lagerbestände verantwortlich gemacht. Claudia Kemfert, eine Energieexpertin des Deutschen Instituts für Wirschaftsforschung (DIW), hält es für möglich, dass der Benzinpreis schon bald auf zwei Euro pro Liter steigt. Zwar würden die Energiekosten steigen, eine konjunkturelle Gefahr sieht sie jedoch nicht. Mit zunehmender Nachfrage könnten auch Preise von 150 oder sogar 200 US-Dollar erreicht werden.

    Inflationsrechner vs. "gefühlte Inflation"?

    In diversen Medien faselten Experten davon, dass die gemessene Inflation niedriger sei als die "gefühlte Inflation". Das Gefühl sei in gleicher Weise falsch wie die Bezeichnung des Euro als "Teuro".

    Das Statistische Bundesamt möchte nun Beweis antreten, dass die Experten-Ansicht stimme und bietet einen "persönlichen Inflationsrechner" online: "Der Warenkorb des Verbraucherpreisindex besteht aus 750 Gütern. Für jede Güterart - also zum Beispiel für Bücher, Kinokarten oder für Benzin - wird die Preisentwicklung berechnet. Der gesamte Verbraucherpreisindex ist dann ein gewichteter Mittelwert aus der Preisentwicklung bei allen 750 Güterarten. Mit dem persönlichen Inflationsrechner können Sie sich Ihr individuelles Wägungsschema zusammenstellen und auf dieser Grundlage Ihre persönliche Inflationsrate berechnen."
    Also dann mal testen >> persönlichen Inflationsrechner

    18 Dezember 2007

    BMU: Emissionshandel

    Klimaschutz/Emissionshandel
    KfW Bankengruppe übernimmt Verkauf von C02-Emissionszertifikaten
    Bis zum Versteigerungsbeginn wird zum Marktpreis verkauft

    Das Bundesumweltministerium hat die KfW Bankengruppe mit der Abwicklung des Verkaufs der CO2-Emissionszertifikate beauftragt, die mit Beginn der zweiten Handelsperiode am 1. Januar 2008 nicht mehr kostenlos an die Energieversorger ausgeben werden. Spätestens ab 2010 werden die Zertifikate versteigert.

    Die kostenlose Zuteilung von Emissionszertifikaten in der ersten Handelsperiode wurde von vielen Seiten kritisiert. In der zweiten Handelsperiode (2008 – 2012) erlaubt die Europäische Emissionshandelsrichtlinie den Verkauf und die Versteigerung von bis zu zehn Prozent der zugeteilten Zertifikate. Das Zuteilungsgesetz 2012 macht von dieser Möglichkeit Gebrauch: Ab 2008 erhalten Kraftwerke insgesamt 40 Millionen Berechtigungen weniger, die spätestens ab 2010 versteigert werden.

    Bis zum Beginn der Versteigerung verkauft der Bund die Zertifikate zum Marktpreis über die Börsenplätze, auf denen Emissionszertifikate gehandelt werden. Das Bundesumweltministerium hat in der vergangenen Woche mit Zustimmung des Bundesfinanzministeriums die KfW-Bankengruppe mit der Durchführung dieses Verkaufs beauftragt. Die KfW-Bank wird die Emissionszertifikate ab Januar 2008 kontinuierlich und entsprechend der Marktliquidität an den bekannten Handelsplätzen anbieten. Die Marktteilnehmer erhalten monatlich Informationen über die von der KfW Bankengruppe ausgeführten Verkäufe.

    01 November 2007

    Goldpreis 799,30 US-$ pro Unze

    Tōkyō (Japan), 01.11.2007 wikinews – Der Goldpreis hat mit 799,30 US-Dollar pro Unze im ostasiatischen Handel den höchsten Stand seit 27 Jahren erreicht. Typischerweise steigt der Preis für das Edelmetall parallel zum Ölpreis, der allein seit August um 25 Prozent zugelegt hat und mit über 96 US-Dollar pro Barrel höher denn je ist.
    Investoren sichern sich damit gegen mögliche Inflationsgefahren ab, verursacht durch das teure Öl. Auch die anhaltende Schwäche der US-amerikanischen Währung macht Gold für Investoren attraktiv, da es in US-Dollar gehandelt wird und damit im Vergleich zum Euro preiswerter wird.
    Der bisherige Höchstpreis für das Edelmetall wurde im Januar 1980 mit 850 US-Dollar erreicht, angesichts eines starken Ölpreises, der iranischen Revolution und dem sowjetischen Einmarsch in Afghanistan. Nach heutigem Maßstab entspräche dies einem Preis von 2079 US-Dollar.
    Momentan - 16:01 Uhr - liegt der Preis an der New Yorker Mercantile Exchange pro Unze Gold bei 790,45 US-Dollar und damit etwa fünf Prozent niedriger als bei Handelsbeginn.

    19 Oktober 2007

    Erstmals 90 Dollar pro Barrel

    Das Geschäft mit der Naturausbeutung

    wikinews: New York (Vereinigte Staaten), 19.10.2007 – Zum ersten Mal in der Geschichte des Handels mit Öl hat der Preis die Marke von 90 US-Dollar übersprungen. Damit war Öl so teuer wie noch nie. Allein in den vergangenen zehn Tagen hat der Preis um zehn Dollar zugelegt. In New York mussten die Händler im elektronischen Handel nach Börsenschluss für ab November lieferbares US-Leichtöl der Marke die Sorte „West Texas Intermediate“ (WTI) 90,02 US-Dollar pro Barrel bezahlen. Zum Handelsschluss lag er mit 89,47 US-Dollar noch leicht darunter. Steigende Nachfrage und geopolitische Einflüsse, wie die momentan angespannte Lage zwischen dem Irak und der Türkei. Auch auf Spekulationen und den derzeit schwachen Dollar verweisen Analysten. Das Preisniveau sei jedoch trotz großer Nachfrage zu hoch und Abwärtskorrekturen seien nicht ganz auszuschließen.

    KOMMENTAR

    Selbstverständlich ärgere auch ich mich über steigende Energiepreise, aber noch mehr darüber, dass die Gewinner solcher Entwicklung ohne politische Einwirkung mit Naturreichtümern handeln dürfen, als sei es ihr Eigentum. Erdöl und andere Naturressourcen halte ich für "Menschheitsvermögen". Und entsprechend diesem Anspruch müsste ein Großteil der Gewinne in die globale Entwicklung gesteckt werden: Gewinne aus fossilen Energieressourcen in die Entwicklung erneuerbarer Energieproduktion - und zwar begonnen in jenen Weltregionen, deren Prokopf-Verbrauch am niedrigsten ist, die aber nicht minder Recht auf Wohlstand haben, in dem die Industrienationen die Naturreichtümer verbraten.

    -markus rabanus- >> Diskussion

    09 Oktober 2007

    Providerkosten

    Interessant für unsere Onliner: http://www.freeweb.de/ bietet im Moment z.B.

    als sogenannten "Agentur-Webhost"

    Der Reseller Tarif eignet sich sehr gut für WebAgenturen. Sie können bis zu 25 voneinander unabhängige WebHosting Accounts einrichten. Ihre Kunden haben die Möglichkeit ihre Website selbst zu verwalten. Sie können Ihren Server so aufteilen, wie Sie wollen. Entscheiden Sie selbst wieviele Leistungen die jeweiligen Kunden erhalten sollen. Webspace - 100000 Megabyte Speicherplatz- in bis zu 25 Accounts unterteilbar- FTP Zugang zum Aufspielen der Daten- 100 GB Datentransfer- jedes weitere GB nur € 1,16- eine eigene Domain (.de, .com oder .info)- 1000 Subdomains sub.domain.xx- Web Explorer (FTP per Browser)eMail Funktionen- 5000 eMail POP3 Accounts (Postfächer)- Autoresponder + eMail Weiterleitungen- Web Mail Support (eMail per WebBrowser)Scriptsprachen + Optionen- Perl 5- php5 Unterstützung- Server Side Includes (SSI)Datenbanken- 100 x MySQL Datenbanken- phpMyAdmin DatenbankadministrationeCommerce- Shop Software (OSCommerce)- optionales SSL Zertifikat (€ 99,-/Jahr)Weitere Serverfunktionen- Confixx Reseller Administrationssoftware in Deutsch und Englisch- Ausführliche Abrufstatistik AWStats- Zugriff auf Access Logfile- @ Domains- Verzeichnisschutz- 100 Cronjobs- User definierte Fehlerseiten- Backups zum DownloadenKostenpunkt: nur € 9,99 pro MonatKeine EinrichtungskostenVertragslaufzeit mind. 6 MonateAlle Preise enthalten 19% Umsatzsteuer (MwSt.)

    oder kleiner als "Business Tarif"

    Unser Tarif eignet sich für kleine private oder gewerbliche Websites. Sie erhalten einen umfangreichen Online-Speicherplatz für Ihre Daten mit einer eigenen Internet-Adresse in der Form http://www.IhreFirma.de . Dieser Tarif verfügt über alle gängigen aktuellen Serverfunktionen und läßt keine Wünsche offen. Ob Sie statische html-Seiten oder php Scripte mit MySQL Datenbankzugriff benötigen. Mit unseren Tarifen erhalten Sie eine Highperformance-Umgebung für Ihre Projekte. Sie können natürlich auch eMails unter Ihrer eigenen Domain empfangen und versenden. Wahlweise über Ihr eigenes eMailprogramm wie z.B. MS Outlook, oder auch über den Webbrowser. Eine ausführliche Statistik gibt Ihnen jederzeit einen Überblick über den Erfolg Ihrer WebSite. Allgemeines - 25.000 Megabyte Speicherplatz (25 Gigabyte)- FTP Zugang zum Aufspielen der Daten- 50 GB Datentransfer pro Monat- jedes weiteres GB Datentransfer nur € 1,19- eine eigene Domain (.de .com .net .org .info .biz oder .eu)- Sie werden Domaininhaber und Admin-C- Providerwechsel bei bestehender Domain ohne Aufpreis- 100 Subdomains z.B. http://sub.domainname.xx- Weitere Domains aufschaltbar (beliebig viele)- gewerblich und privat nutzbar- 10 weitere FTP Zugänge- Web Explorer (FTP per Browser)eMail Funktionen- 100 eMail POP3 Accounts (Postfächer)- 100 eMail Adressen (Ihrname@domainname.xx)- Autoresponder + eMail Weiterleitungen- Web Mail Support (eMail per WebBrowser)- Anti Virus Schutz- Anti Spam SchutzScriptsprachen + Optionen- Perl5 (für eigene Scripte)- php5 Unterstützung- spezielle php Funktionen sind aktivierbar- Server Side Includes (SSI)Datenbanken- 25 x MySQL Datenbanken (MySQL5)- phpMyAdmin Datenbankadministration- Externer Zugriff mit MySQLFront möglicheCommerce- Shop Software enthalten- kompatibel zu allen gängigen Systemen- auf Wunsch SSL Zertifikat optionalWeitere Serverfunktionen- Account Administrations in mehreren Sprachen- ausführliche Abrufstatistik AWStats- Zugriff auf Access Logfile- Typo3 fähig- Mambo/Joomla fähig- Verzeichnisschutz (.htaccess)- mod_rewrite- 5 Cronjobs- definierbare Fehlerseiten- Backups zum Downloaden- Hochperformante 2xquadcore Server von Dell.- RAID 10 Storagesysteme100% werbefrei. Keine WerbeeinblendungenKostenpunkt: nur € 2,99 pro MonatKeine EinrichtungskostenVertragslaufzeit 12 Monate

    01 Oktober 2007

    Dow-Jones auf 14.036,58

    Der Dow-Jones-Index (Börse New York) stieg mit 14.036,58 Zählern auf ein neues Allzeithoch.

    13 Juli 2007

    Letzter Airbus A300 ausgeliefert

    Toulouse (Frankreich), 13.07.2007 – Mit der Übergabe der letzten A300 endet die Produktion des ersten Airbusmodells. Das Frachtflugzeug „A300F“ wurde gestern im französischen Toulouse an das Transportunternehmen FedEx übergeben.

    Das 1969 gestartete Projekt zur Entwicklung dieses Großraumflugzeugs war der erste Vorstoß der Europäer in den von den Vereinigten Staaten beherrschten Markt für Verkehrsflugzeuge.

    Die erste A300 wurde im Mai 1974 an Air France ausgeliefert. Bis heute wurden 821 Exemplare der A300 und der kleineren A310 verkauft, über 700 davon sind noch im Einsatz. +wikinews+

  • Airbus
  • Börsenbarometer DAX auf höchstem Stand seit Bestehen

    Frankfurt am Main (Deutschland), 13.07.2007 – Der DAX, der Aktienindikator der Frankfurter Börse, hat heute ein neues „Allzeithoch“ erreicht. Der letzte Höchststand stammt aus dem März 2000, damals hatte der Index 8.136 Punkte erreicht. Heute morgen kletterte er nun auf 8.151 Punkte, um danach aber wieder etwas nachzugeben. Als Grund für den neuen Rekord nennen Experten „positive Vorgaben“ aus den Vereinigten Staaten und Fernost. +wikinews+

  • DAX
  • 20 April 2007

    Schifffahrtsmärkte sollen weiterhin wachsen

    Hamburg (Deutschland), 20.04.2007 – Die Schifffahrt auf der ganzen Welt profitiert vom steigenden Welthandel. Dies gab das Unternehmen DB Shipping, das zur Deutschen Bank gehört und sich auf die Schifffahrt spezialisiert hat, am 17. April bekannt. Der Markt sei bereits seit fünf Jahren in einer guten Situation und wachse weiter, hieß es. Der für die Schifffahrt wichtige Welthandel war 2006 um 8,9 Prozent gestiegen und soll 2007 noch ein Wachstum von 7,6 Prozent erreichen. Besonders die Container-Schifffahrt wird sich nach Aussage von Torsten Wagner, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, in Zukunft stark verändern. Der Trend gehe zu größeren Schiffen. In Singapur entstehe außerdem ein neues Weltzentrum der Containerschifffahrt. +wikinews+

    27 März 2007

    EU-Finanzminister wollen grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr erleichtern

    Brüssel (Belgien), 27.03.2007 – Die EU-Finanzminister vereinbarten heute bei ihrem Treffen in Brüssel die Schaffung eines gemeinsamen Zahlungsraumes (SEPA) zur Erleichterung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs innerhalb Europas. Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) prophezeite begeistert: „Für die Verbraucher wird es billiger.“ Zunächst muss jedoch noch das Europäische Parlament in Straßburg dem Vorschlag am 23. April zustimmen. Die neue Richtlinie sieht die Schaffung des neuen Zahlungsraumes ab dem Jahr 2009 vor. Die Finanzminister folgen damit einer Initiative des European Payments Council (EPC) (übersetzt etwa: Europäischer Zahlungsverkehrsausschuss), einem Zusammenschluss europäischer Banken.

    Alle Formen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, also Überweisungen, Lastschriftverfahren, Abhebungen von Geldautomaten, Kreditkartenzahlungen sollen europaweit standardisiert werden. So werden die Bürger für Zahlungen im Ausland per Lastschrift keine neuen Bankkonten mehr einrichten müssen, sondern können Lastschrift- oder Daueraufträge von ihren heimischen Konten bedienen. Die Kosten für Auslandsabhebungen von Geldautomaten sollen im Zuge dieser Maßnahmen drastisch sinken.

    Nach einer zweijährigen Übergangsfrist werden europaeinheitliche Überweisungsformulare eingeführt, die dann auch im Inland gelten sollen. Ab dem Jahr 2010 werden auch für Überweisungen im Inland die jetzt nur bei Auslandsüberweisungen gebräuchlichen IBAN- (International Bank Account Number) und BIC-Codes (Bank Identifier Code, auch SWIFT-BIC genannt) verwendet. Langfristig sollen auch Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island in den einheitlichen EURO-Zahlungsraum einbezogen werden.

    Der Kreditausschuss, in dem mehrere deutsche Banken zusammen geschlossen sind, begrüßte die Neuregelung grundsätzlich, sieht jedoch in Einzelfragen noch Nachbesserungsbedarf.

    Aus einem Dokument des Europäischen Rates geht das Ziel des geplanten EU-Zahlungsverkehrsgesetzes hervor; es besteht darin „mit vereinheitlichten Zahlungsstrukturen und -verfahren den freien Geldverkehr zwischen den Nutzern unabhängig von ihrem jeweiligen Wohnsitz zu ermöglichen“. +wikinews+